… und im NaWi-Unterricht gibt es kein "Iiiiiiih!": Constantin fand im Haus einen Käfer, der auf dem Rücken lag. Neugierig geworden, rettete er ihn, indem er sich im Internet sachkundig machte, um wen es sich da handelte und Futter besorgte.

Nach dem Aufpäppeln stellt er ihn, dank des HD-Boards, für alle gut sichtbar im NAWI-Unterricht vor.

Und wen stellt er da vor? Den lucanus cervus, den Hirschkäfer, Insekt des Jahres 2012. Mit bis zu 9 cm einer der größten Käfer Mitteleuropas, der alte Eichen liebt, denn sie benötigen bestimmte Pilze, die der Baumsaft alter Eichen enthält.  Wundstellen am Baum, verursacht bspw. durch Frost oder Blitzschlag liefern über Jahre ergiebige Quellen für die Hirschkäfer. Aber es gibt in Deutschland immer weniger alte Eichen, so dass der Käfer gefährdet ist.

Das Geweih ist übrigens der Oberkiefer.

Nach acht Jahren (!) Leben in der Erde, schwärmen sie brummend von Mitte Juni bis Ende Juli an warmen Abenden in Laubwäldern umher.

Wie gut, dass sich Constantin nicht mit einem "Iiiii…" abgewandt hat, sondern wie ein Naturfreund und Forscher gehandelt hat!

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