Warum sich Privatschulen nicht den Vorwurf gefallen lassen müssen, soziale Selektion zu befördern, nur weil sie die Lücke zwischen der Refinanzierung durch die Bundesländer und den realen Kosten schließen müssen und dafür auf Spenden der Eltern angewiesen sind, schreibt Axel Rühle in der Süddeutschen Zeitung vom 15. September 2012 in seinem Artikel „Warum der Klassenkampf keiner mehr ist!“ und wir empfehlen ihn nachdrücklich Ihrer Lektüre. Grundaussage des Journalisten, dessen Kinder staatliche Schulen besuchen: „Und von vielen Privatschulen kann man – mal abgesehen von dem beneidenswerten Privileg, dass sie sich ihre Lehrer selber aussuchen können – doch viel lernen: Wie man das Unterrichtskorsett aufbricht, wie man ohne Notenterror zu einer fairen Bewertung des Schülers kommt. Wie Kinder lernen, ohne das Gefühl zu haben, büffeln zu müssen. Welche Möglichkeiten sich einer Schule eröffnen, die über ihr Budget frei verfügt.“

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