Wie lebensnah und greifbar moderner Mathematikunterricht am Raiffeisen-Campus ist und wie neidisch so mancher in der Redaktion, der sich wünscht, selbst früher solchen Unterricht genossen zu haben, zeigt ein Projekt der fünften Klassen mit Frau Hartung bzw. Herrn Wagner.

Die Lernenden der Klasse 5b zerlegten im Unterrichtsfach Mathematik ein ganzes Stück Papier in gleich große Teile, indem sie dieses fortlaufend halbierten. So konnten sie Bruchteile eines Ganzen erkennen und beschreiben und dabei verschiedene Sprech- und Schreibweisen verwenden. Aus einem halben Blatt Papier wurde nämlich plötzlich ein viertel Blatt Papier, dieses wiederum zu einem Achtel und dieses schließlich zu einem Sechszehntel. Einige Lernenden erkannten so, dass die Zahl unter dem Bruchstrich, der Nenner, sich verdoppelt, wenn man das Blatt erneut halbiert.

Außerdem entdeckten die Lernenden verschiedene Möglichkeiten, ein Blatt Papier zu Achteln zu falten. Hierbei erkannten sie, dass der achte Teil eines gleich großen Blatt Papiers zwar immer gleich groß ist, aber eine unterschiedliche Form haben kann. So machten die Lernenden handelnd verschiedene Entdeckungen mathematischer Zusammenhänge. Fazit: Was für die einen ein schnödes Blatt Papier, ist für den anderen eine mathematische Lernwerkstatt …

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