Muss Mathematik immer im Klassenraum stattfinden? Hat Mathematik mit der Natur zu tun? Die Antworten auf diese Fragen fanden die Lernenden unser beiden fünften Klassen im Mathematikunterricht bei Frau Hartung und Herrn Wagner recht schnell. Denn ohne hochzuklettern fanden sie mit Hilfe ihrer neu erworbenen mathematische Fähigkeiten die Höhe eines Baumes heraus. Alles, was sie dazu brauchten, waren Zollstöcke (aus denen sie sogenannte Försterdreiecke herstellten) und Maßbänder.

Und so gelang es: Mit dem gleichschenkligen und rechtwinkligen Förster-Zollstock-Dreieck nahmen alle Lernenden einer Klasse bei ein und dem selben Baum – wie ein Förster – auf dem Schulhof Maß. Dann wurden die Ergebnisse gerundet, fix in Häufigkeitstabellen übersichtlich dargestellt, man bestimmte einen Mittelwert und diskutiert, wie man die Genauigkeit der Messergebnisse erhöhen kann. Schließlich wurden die Höhenmessungen im Maßstab 1:200 auf Millimeterpapier gezeichnet.

Sollte Ihr Kind also demnächst zum Sonntagsspaziergang auf der Mitnahme eines Zollstocks bestehen – lassen Sie es ruhig. Es macht Matheunterricht a la Raiffeisen-Campus… Eine Anleitung rechts in unserer Bildergeschichte: Klicken Sie einfach auf das erste Bild und dann jeweils auf den Pfeil oben rechts im Bild.

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