Die Lernumgebung im Fach Naturwissenschaften der 5. Klasse heißt: "Tiere-Pflanzen-Lebensräume". Über die Planzen haben die Lernerinnen und Lerner schon einige Erfahrung gesammelt und bereits angewendet. Aber der Wald bietet viel mehr als nur große Bäume und hübsche Blümchen.

Einige Lerner hatten die Möglichkeit von zu Hause eigene Exponate von Tieren aus dem Wald in den Unterricht hineinzubringen. Viele Kinder kennen die Waldtiere aus verschiedenen Gehegen oder Zoos. Seltener kann man das Skelett der Tiere mit eigenen Händen "sehen". So konnten die lul die "Waffen" des Schwarzwildes begutachten, was in der Jägersprache so viel heißt, die Hauer des Wildschweins. Am Bau des Kiefers erkannten die Lernerinnen und Lerner, dass das Wildschwein vermutlich ein Allesfresser ist. Und am Gebiss des Rotwildes fand man die typischen Zähne eines Wiederkäuers.

Einige Exponate konnten auch etwas über die Jagdtechnik der Jäger Aufschluss bringen. So hat man am Fuchsfell deutliche Spuren von Schrottkugeln gesehen. Es ist jedoch ein Vorurteil das Lernerinnen sich mehr vor toten Tieren "ekeln". An diesem Tag konnte man dieses Verhalten keines falls beobachten, im Gegenteil das Interesse und die Faszination am Tier hat den Unterricht nachhaltig geprägt.

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