Zum Abschluss der Unterrichtsreihe "Fairer Handel" stattete die Eine Welt AG mit ihrem Lehrer Herr Klein dem benachbarten Supermarkt einen Besuch ab. Die 16 Fairtrade-Detektive machten sich auf die Suche nach Lebensmitteln, bei deren Herstellung auf gerechte Arbeitsbedingungen und eine angemessene Vergütung der am Produkt beteiligten Arbeitskräfte geachtet wurde. 

So fanden wir heraus, dass es neben Bananen und Kaffee noch eine ganze Reihe anderer Güter gibt, die mit dem offiziellen Siegel für faires wirtschaften ausgezeichnet wurden: auch für Rohrzucker, Tee und sogar Schnittblumen gibt es eine ‚gerechte Variante‘.

Natürlich wollten wir es genau wissen und haben auch den Preis dieser Produkte unter die Lupe genommen. Und siehe da, die fairen Bananen sind nur ein paar Cent teurer und beim Kaffee kann man sogar richtig sparen, wenn man zur gerecht gehandelten Bohne greift.

Und so stellten die Lerner nach der Discounter-Exkursion fest: Jeder Einzelne kann durch sein Konsumverhalten einen kleinen Beitrag zu einer besseren Welt und einem verantwortungsvolleren Umgang miteinander leisten, ohne dafür tief in die Tasche greifen zu müssen.

Davon, dass man auch geschmacklich keinerlei Abstriche machen muss, konnten sich die AG’ler eine Woche später selbst überzeugen. Nachdem wir uns im Wirgeser Bioladen aus erster Hand über den Handel von fairen Produkten informieren ließen, wanderten einige Köstlichkeiten kurzerhand in den Einkaufskorb und wurden beim anschließenden Verzehr im Klassenzimmer für empfehlenswert befunden.

"Herr Klein, wird im Lehrerzimmer eigentlich gerechter Kaffee getrunken?", so die berechtigte Frage eines Lerners während der gemeinsamen Verköstigung – 

selbstFAIRständlich.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar