sollen unsere Lernerinnen und Lerner sein und diese beiden Teams aus der 7b mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Maier haben das geschafft. Beim Europa-Wettbewerb der Europa-Union erhielten sie im Juli aus den Händen unseres Landrats Achim Schwickert ihre wohlverdienten Urkunden zu einem ersten bzw. zweiten Preis.

Unter der Frage Europa hilft – hilft Europa? setzten sich die Lernern mit dem Recht auf Bildung auseinander und bauten eine Schule in Afrika. Daneben machten sie sich aber auch Gedanken, was und wie die Schüler dort lernen sollen und ließen sich hier von einem Grundsatz unseres Namensgebers Raiffeisen leiten: Hilfe zur Selbsthilfe. Der stellv. Vorsitzende Arne Nilges wies in seiner Einführung darauf hin, dass der Westerwald-Kreis rheinland-pfalz-weit die höchste Beteiligung am Wettbewerb hatte, die Konkurrenz war also groß. Der Landrat hielt sein Grußwort Zielgruppen- und temperaturgerecht kurz, wies aber dennoch darauf hin, dass es der Verdienst des Wettbewerbs sei, Kinder und Jugendliche so früh wie möglich mit dem Thema zu beschäftigen. Nach den zahlreichen Urkunden und Buchpreisen hielt Manfred H. Däuwel einen flammenden Appell an die jungen Europäer im Saal. Er erinnerte daran, dass er als 13-jähriger am Kriegsende Angst vor der Zukunft gehabt habe und Angst vor Rache durch die Sieger. Umso dankbarer sei er für Europa, das sich letztlich aus der Erkenntnis geformt habe, dass die gegenseitige Transparenz Misstrauen als Ursache von Feindseligkeiten und Krieg besiegen könne. Nicht die Griechen mit ihrer zugegebenermaßen rüpelhaften Regierung müssten deshalb heute am Pranger stehen, sondern die Kernmitglieder Deutschland und Frankreich, die selbst über Jahre die eigenen Regeln in Europa ignoriert hätten. Nur wenn wir in einer guten Familie Europa wieder zusammenfände, sei eine friedliche Zukunft garantiert.

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