Im Rahmen der Themenwoche "Flucht und Vertreibung“ wurden aus den Lernerinnen und Lernern des ältesten Jahrgangs in einem fächerübergreifenden Projekt Länderrepräsentanten, EU-Politiker und Pressevertreter. Zu Beginn bereiteten sich die Lernerinnen und Lerner mithilfe einer Rollenkarte auf die verschiedenen Positionen vor. Die erste Aufgabe bestand dann darin, ein Statement zur eigenen Position zu verfassen, das in einer Eröffnungsdebatte in drei verschiedenen europäischen Sprachen vorgetragen wurde. Anschließend galt es, im Verlaufe dieses EU-Sondergipfels Verbündete zu finden, um einen gemeinsamen Standpunkt in der Frage nach dem Umgang mit Flüchtlingen zu erarbeiten.

Die Abschlussdiskussion fand auf der Bühne im Forum statt. In der zweiten Rederunde zeigten sich erste Verhandlungserfolge: So hatten sich verschiedene Ländervertreter für eine gemeinsame Position entschieden und trugen diese in einem gemeinsamen Abschlussstatement vor. Dennoch konnten sich die Vertreter der europäischen Staaten noch nicht einstimmig auf das weitere Vorgehen verständigen, sodass der EU-Ratspräsident die Vertreter zu einem weiteren Sondergipfel einlud.

Zu dieser Abschlussdiskussion waren auch Lerner einer 8. Klasse eingeladen, welche die Verhandlungen aus der Zuschauersicht bewerteten. Es war insgesamt ein interessantes und lohnenswertes Projekt, das die Lernerinnen und Lerner authentisch und engagiert meisterten. Dabei wurde ebenfalls deutlich, wie wichtig der Umgang mit verschiedenen Sprachen sein kann.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar