In Mogendorf findet morgen die Bürgermeisterwahl statt. Luisa und Tomas ließen sich aufstellen.

Es war so weit: Fabienne fragte ihren Vater, wen sie wählen sollte, aber ihr Vater sagte:

Das musst du selbst entscheiden!“ „Ich will nicht“, sagte Fabienne.

Sie überlegte und schlief eine Nacht darüber und dann, drei Stunden bevor sie wählen musste, sagte sie schließlich zu ihrem Vater: „Ich habe es mir überlegt und du kannst meine Stimme haben, Papa.“ Ihr Vater aber meinte: „In Deutschland gibt es keine Wahlmänner und Wahlfrauen!“

„Wahlmänner? Wahlfrauen? Was meinst du damit?“, fragte sie ihren Vater. Er antwortete:

„In Deutschland wird unmittelbar gewählt…“

„Was heißt das schon wieder?“, unterbrach Fabienne ihren Papa.

„Fangen wir langsam an“, erwiderte er. „Unmittelbar bedeutet, dass die Wählerinnen und Wähler direkt wählen und SELBST!“ „Bedeutet das, dass ich dir nicht meine Stimme überlasen darf?“, fragte sie weiter.

Ihr Vater erklärte: „Ja, da kommen wir zu dem anderen Thema. Wahlmänner und Wahlfrauen gibt es bei uns nicht. Das sind Leute, die deine Stimme bekommen, aber das ist nicht erlaubt.“ „Gut, jetzt weiß ich es. Danke!“

Und Fabienne wählte alleine und erklärte am nächsten Tag ihrer Oma, wie man wählt.

Und wer weiß, vielleicht wird sie eines Tages auch mal Bürgermeisterin?!

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