Der Denkraum: Innovatives Lernen im Fach Mathematik

Gemeinsam mit ihren beiden Leistungskursen in der MSS2 erprobten Herr Hofmann und Herr Deinert das Konzept des „Denkraums“ (Thinking Classroom). Dieses innovative Format fördert aktives Lernen, Selbstständigkeit in einem fachlichen Kontext und Zusammenarbeit.

Im Rahmen einer mehrstündigen Projektarbeit zur Analytischen Geometrie (Geraden und Ebenen im Raum) arbeiten die Lernenden in Kleingruppen von drei Personen. Sie bearbeiten Aufgaben, die zum großen Teil unbekannt sind und das Niveau von Abituraufgaben zeigen. Sie müssen eigenständig recherchieren, sich auf Schwierigkeiten einstellen sowie diese aktiv eigenständig lösen. Unterstützend stehen ihnen zahlreiche Erklärvideos und das Lehrbuch zur Verfügung. Die Lehrkräfte stehen selbstverständlich ebenfalls während der Arbeitsphasen beratend zur Seite: Sie helfen bei Fragen und fördern das eigenständige Denken der Lerner:innen.

Im Konzept des Denkraums stehen die nachfolgenden Elemente im Fokus:

  • Stehende Arbeitsweise: Die Lernenden arbeiten an Stehtischen, was die Dynamik und Interaktivität fördert.
  • Flipchart-Papier als Strukturelement: Ideen und Ergebnisse werden auf Flipchart-Papier festgehalten, was die Diskussion und Kreativität anregt.
  • Plateaubildung: Regelmäßige Plateaus ermöglichen es, erarbeitete Ergebnisse zu sichern und den Wissensstand aller Gruppenmitglieder zu synchronisieren.
  • Austausch mit anderen Gruppen: Der Austausch mit Lernenden aus anderen Arbeitsgruppen fördert die Ideenentwicklung und zeigt mögliche Stolperstellen auf.

Das Konzept des Denkraums bietet eine moderne und alternative Lernumgebung, die Kreativität und Teamarbeit stärkt und das Lernen – nicht nur im Fach Mathematik – zu einem spannenden Erlebnis macht.