Abtauchen in die Welt der „Smombies“ und „Nomophobes“
Wer kennt es nicht? Das Handy vibriert und man fühlt den Zwang innerhalb von Sekunden nachzusehen, wer geschrieben hat. Eigentlich kein Problem, oder etwa doch? Wie oft rennen „Smombies“ gegen Laternen, weil sie dauerhaft auf ihre Bildschirme starren und wie oft werden Unterhaltungen im Alltag durch den Blick auf ein Smartphone unterbrochen, weil sogenannte „Nomophobes“ ohne ihre digitalen Helferlein nicht mehr leben können?
Diesen Fragen gingen die Lerner_innen der MSS1 im Englisch LK auf kreative Weise nach. Der Kurs wurde zunächst in drei Gruppen eingeteilt, in denen sie sich intensiv mit dem One-Minute-Play „Tech No Language“ von Mack Exilus befassen sollten. Anschließend sollte jede Gruppe ihre eigene Version dieses Mini-Theaterstückes aufführen.
Kurz zum Inhalt: Eine Horde „Smombies“, die auf ihr Gerät starren, werden von einem handylosen Passanten angesprochen, um nach dem Weg zu fragen. Der Passant startet mehrere Versuche mit den „Smombies“ in Kontakt zu treten, wird aber vollständig ignoriert. Dem Passanten platzt der Kragen, die „Smombies“ reagieren zum ersten Mal auf ihn und reichen ihm ein Smartphone mit GPS-Funktion. Daraufhin starrt der Passant auf den Bildschirm und wird selbst zum „Smombie“.
Die praktische Umsetzung der Lerner_innen war genial und die schauspielerische Leistung erschreckend gut, so als ob man schon jahrelange Erfahrungen auf dem Gebiet gesammelt hätte. In der anschließenden Feedbackphase ergab sich eine gut reflektierte Diskussion auf Englisch. Insgesamt war es eine unterhaltsame aber auch lehrreiche Stunde, bei der alle Beteiligten Spaß hatten.
(Ba)



