Am Dienstag, dem 10.9.2019, stiegen wir in den Bus und machten uns auf den Weg nach MonRepos. Als wir ankamen, stärkten wir uns mit unseren Frühstücksbroten und stellten uns für ein Gruppenfoto auf. Ein Mitarbeiter namens Michael führte uns in einen Saal, in dem wir unsere Rucksäcke abstellen konnten. Ein weiterer Mitarbeiter führte uns in einen Raum, der so gestaltet war, als wäre man tatsächlich in der Steinzeit angekommen (inklusive alter Felle, Holzscheite, usw.). Er erzählte uns etwas über die Jagd und wie sie sich über die Jahre weiterentwickelt hat.

Danach konnten wir selbst unsere Jagdkünste an Schaumstofftieren testen. Wir mussten einen Hasen, einen Hirsch, ein Wildschwein und einen Bären erlegen. In der Steinzeit jagten zwar eigentlich nur die Männer, aber ohne Charlotte wären wir verhungert. Als unsere Klasse es endlich schaffte alle Tiere zu erlegen, waren alle glücklich und wir bekamen als Belohnung einen alten Haizahn.

Nun führte uns Michael durch die spannende und informative Ausstellung. Sie handelte von den Entwicklungen und dem Verhalten der Menschen in vielen Bereichen. In einem Raum gab es zum Beispiel eine Schubladenwand, die ca. 2 Meter hoch war. Wir mussten versuchen, die oberste Schublade aufzuziehen. Da hatte Max die Idee sich hinzuknien und ich stieg auf seinen Rücken; jetzt konnte ich die Schublade öffnen und wir erkannten, dass Teamarbeit genauso wichtig in der Steinzeit war wie heute. 

Wir haben erfahren, wie schwer das Leben in der Steinzeit war und dass die Menschen auf ihre Erfindungen und ihren Zusammenhalt angewiesen waren. Am Ende freuten wir uns aber sehr, wieder zurück in die Zivilisation zu reisen.

verfasst von Louis und Jasper der 6a (in Kooperation mit Mirjam Wetz)

Die Lernerinnen und Lerner üben sich in der steinzeitlichen Jagd mit Pfeil und Bogen.