„Ist er es wirklich?“ „Das kann doch nicht sein!“ Verwundert waren die Lernerinnen und Lerner der Klassen 6a und 6b bei ihrem 2. Raiffeisen-Tag. Im vergangenen Jahr hatten sie das Geburtshaus Raiffeisens in Hamm besucht und nun standen sie vor dem Raiffeisenhaus in Flammersfeld, dem ehemaligen Rathaus zu Raiffeisens Zeit als Bürgermeister. Und sie wunderten sich, denn die Person, die sie in Empfang nahm, hatte verblüffende Ähnlichkeit mit „dem echten“ Friedrich-Wilhelm Raiffeisen. Schnurbart und Brille verliehen dem Gastgeber Josel Zolk (Mitglied der Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft) tatsächlich ein wahrhaft „Raiffeisen“sches Auftreten.

Bügermeister a.D. Josel Zolk begrüsst die Lernerinnen uund Lerner im Raiffeisenhaus

Und auch wenn er es nicht wirklich war, konnten die Lernerinnen und Lerner von Herrn Zolk einige interessante Anekdoten und Daten über Raiffeisen erfahren. Von Raiffeisens Idee als Antwort auf die Not seiner Zeit über die weltweite Verbreitung seiner genossenschaftlichen Grundsätze bis hin zur aktuellen Ernennung zum immateriallen Weltkulturerbe durch die UNESCO führte Herr Zolk die Lernerinnen und Lerner mit ihren Lehrkräften Frau Kern und Herrn Deinert. Auch im schön angelegten Garten machten sich die Lernerinnen und Lerner mithilfe eines Kreuzworträtsels selbst auf Spurensuche und entdeckten unter anderem einen alten „Backes“ und einen Brunnen.

Lernerinnen und Lerner auf den Spuren Raiffeisens

Mit vielen spannenden Einblicken im Gepäck traten sie dann die Rückreise zum Raiffeisen-Campus an und können nun noch besser erklären, was es mit unseren Namensgeber auf sich hat.