Da Shanghai eine Wirtschaftsstadt ist, die aufgrund ihrer sehr kurzen Geschichte nahezu keine Kultur im traditionellen Sinn vorzuweisen hat, sind wir am 15.10. zusammen mit unserer Reiseführerin in ein außen liegendes Wasserdorf gefahren. Auf dem Weg dorthin hat sie uns über die Zustände und die Geschichte dieser Dörfer aufgeklärt.

Hier ist noch alles weitgehend traditionell eingerichtet

Mittagessen in einem alten Teehaus

Dort angekommen, waren wir im Garten der Rückbesinnung, der sehr romantisch, d.h. mit Teich, Pavillons und Steinformationen gestaltet ist. Dort hatten wir Zeit, uns Eindrücke zu verschaffen und Fotos zu machen. Bevor wir dann zum Bus zurückgegangen sind, haben wir uns noch in einem Restaurant gestärkt. Nach einer halbstündigen Fahrt sind wir nach Suzhou gefahren, die Stadt mit den berühmten Gärten. Die Gärten in Suzhou wurden im Laufe der letzen Jahrhunderte von reichen Beamten, Kaufleuten und Grundherren angelegt. Dort besuchten wir den kleinen, nur 5000 m² großen „Garten des Meisters der Fischernetze“, ein Meisterstück der Gartenbaukunst.

Das tausende Jahre alte Dorf ist Kulisse vieler Filme

Da wir solche Gärten in Deutschland noch nie gesehen hatten, war dieser Tag eine tolle Erfahrung und wird uns in Erinnerung bleiben.