In den wöchentlichen Treffen der Creative Writing AG haben wir immer sehr viel Spaß. Wir versuchen wahlweise auf Deutsch oder Englisch kurze Geschichten zu verfassen, die mal komisch, mal verrückt oder eben auch unheimlich sein können, wie bei unserem „Halloween Special“.

Vor dem eigentlichen Schreiben, machen wir alleine oder in Kleingruppen erstmal ein kleines brainstorming, um Ideen für unsere stories zu sammeln, dann ordnen wir unsere Ergebnisse und gehen in die Schreibphase. Währenddessen, lassen wir im Hintergrund leise über unser HD-Board die passenden Geräusche zu unserem Story-Thema laufen (Stürmischer Wind oder Regentropfen), um die passende Atmosphäre zu schaffen, damit wir unserer Kreativität freien Lauf lassen können.

Nach der Schreibphase präsentieren wir im Plenum unsere fertigen Geschichten, geben feedback und bessern unsere Geschichten etwas nach, um ihnen den letzten Schliff zu verpassen. In den nächsten Tagen werden wir Ihnen hier einige ausgewählte Stories aus unserer AG präsentieren.  

Auch in dieser Woche haben wir in der AG "Spiele ohne Strom" wieder ein Spiel getestet, das ganz ohne elektrische Energie auskommt. Hier der Spieletestbericht von Jacob und dem Team: 

Name: Scrabble

Alter: 6 bis 99 Jahre

Spieler: 2-4 Einzelspieler

Spielmittel:

1. Spielsteine

2. Spielfeld

3. Block und Stift zum Notieren der Punkte

Gar nicht so einfach, dieses Spiel. Ohne Online-Duden hätte es Streit gegeben. Ziel ist es, aus den vorhandenen Buchstaben ein Wort zu legen, das möglichst viele Punkte ergibt. Das Spiel endet, wenn alle Buchstaben verlegt sind oder niemand mehr anlegen kann. "Scrabble ist ein Brettspiel für zwei bis vier Personen, bei dem die Spieler aus zufällig gezogenen Buchstaben Wörter legen und dabei die verschiedenen Bonusfelder auf dem Spielbrett nutzen können. Es wurden bisher über 100 Millionen Spiele in mehr als 30 Sprachen verkauft; jedes Jahr werden allein in Nordamerika mehr als eine Million Spiele verkauft. (…) Die Urform von Scrabble wurde 1931 von dem US-amerikanischen Architekten Alfred Mosher Butts zunächst unter dem Namen Lexiko entwickelt.

Butts Ziel war es, ein Spiel zu schaffen, das je zur Hälfte durch Glück und Können der Spieler beeinflusst wird. Bei dieser Urform war die Grundidee dieselbe wie im heutigen Spiel, jedoch gab es noch kein Spielbrett und auch die Buchstabenverteilung war noch eine andere. Bei der Buchstabenverteilung soll sich Butts an der Buchstabenhäufigkeit einer Titelseite der New York Times orientiert haben. Nachdem das Spiel zunächst kein Erfolg war – er konnte nur 200 selbstgefertigte Exemplare verkaufen –, versuchte Butts erfolglos, es verschiedenen größeren Spieleherstellern (Parker Brothers und Milton Bradley) anzubieten. Inspiriert durch die gerade aufgekommenen Kreuzworträtsel entschloss sich Butts 1938, Lexico um ein eigenes Spielfeld zu erweitern und in Criss-Crosswords umzubenennen. In den folgenden Jahren änderte er Details am Spielfeld ebenso wie an den Regeln, ohne jedoch das Spielprinzip im Wesentlichen zu verändern; der kommerzielle Durchbruch blieb jedoch weiterhin aus. Der Siegeszug des Spiels begann mit James Brunot († 1984), einem Anwalt und Criss-Crosswords-Spieler der ersten Stunde, der die Herstellungs- und Vertriebsrechte an dem Spiel gegen Zahlung einer Provision pro verkauftem Spiel im Jahr 1948 von Butts übernahm und es am 1. Dezember 1948 erfolgreich patentieren ließ.

Brunot gab dem Spiel auch seinen heutigen Namen und meldete die Marke Scrabble am 16. Dezember 1948 beim Patentamt an. In den Jahren von 1949 bis 1952 stellte Brunot das Spiel in eigener Regie her und verkaufte bis zu 90.000 Exemplare im Jahr. 1952/53 lizenzierte Brunot die Herstellung für die USA und Kanada an den amerikanischen Spielehersteller Selchow & Righter. 1972 kaufte Selchow and Righter das Warenzeichen und die Exklusivrechte an Scrabble von Butts für den nordamerikanischen Markt. 1986 wurde Selchow and Righter von Coleco übernommen. Nach der Insolvenz von Coleco 1987 übernahm Hasbro 1989 Coleco und damit die Rechte für den nordamerikanischen Markt.

Für Großbritannien lizenzierte J. W. Spear & Sons 1953 das Spiel. Schowanek lizenzierte das Spiel 1953 für Deutschland, Italien und einige andere europäische Länder. 1958 konnte J.W. Spear & Söhne eine Übernahme dieser Lizenz erreichen.[2] 1968 wurden die Lizenzrechte (mit Ausnahme der USA und Kanada) komplett von Brunot an Spear veräußert. Spear wurde 1994 an Mattel verkauft."(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Scrabble).

Wir haben uns richtig angestrengt, auch das "X" unterzubringen. Am Ende hatten wir das Spielbrett gut gefüllt, wie man sieht… Obwohl Herr Meffert gesagt hat, dass das Spiel die Rechtschreibung schult: Es hat uns trotzdem Spaß gemacht… 

Sterne: 4 Sterne (von maximal 5 Sternen). Viel Spaß beim Nachspielen!

Einen besonderen weichen Standortfaktor des Raiffeisen-Campus bilden die ungeahnten Sportmöglichkeiten im Nahraum. Da sich die Umgebung perfekt für Fahrtspiele eignet, hat die „AG angewandte Trainingswissenschaft“ eine Driving Range eröffnet. Hier konnten die Lernerinnen und Lerner ihre ersten Erfahrungen mit dem Golfsport sammeln.

Als wir uns in der Planung der Stunde befanden, war das Geschrei zunächst groß und es kamen die klassischen Sprüche zum vermeintlichen „Rentnersport“ Golf. Dank einiger Lerner konnte das gesamte AG-Team mit Wedges, kurzen Eisen und Bällen ausgestattet werden. Die Lerner bewiesen Talent und die ersten Bälle flogen nach kurzer Einweisung zur Sicherheit, zum Griff und Schwung die Range hinunter.

Die Lerner merkten beim Schlagen vom Grasabschlag, wie anspruchsvoll, athletisch und anstrengend Golf sein kann. Doch spätestens mit Treffen des Balls im Sweetspot des Schlägers und dem ersten Pitch über 40 Meter haben sich die meisten  Lerner mit dieser Sportart angefreundet.  

Sozialkundeunterricht kann von aktuellen Geschehnissen auf Kreis-Landes-Bundes-und Europaebene, von Wahlergebnissen, der Wirtschaft und vor allem von gelebten Debatten und Diskussionen bereichert werden. Besonders wenn solche Debatten live gesehen und gehört werden, hinterlassen sie einen nachhaltigen Eindruck.  Vor diesem Hintergrund besuchten die beiden 9. Klassen mit den Sozialkundelehrerinnen Frau Groß und Frau Schade den rheinland-pfälzischen Landtag in Mainz. Auf Einladung des Wirgeser Landtagsabgeordneten Thomas Roth (FDP) fuhren sie mit dem Bus in die Landeshauptstadt, um dort an einer Plenardebatte auf den Besucherrängen teilzunehmen.

In der Tagesordnung der Landtagsverwaltung stand die aktuelle Fragestunde –  spannend, denn so war nicht festgelegt, welches Thema die Abgeordneten ansprechen würden. Die Lernerinnen und Lerner erlebten eine sehr aufschlussreiche Stunde auf den Rängen des Landtages, der sich aufgrund der Renovierung des Deutschhauses aktuell im Landesmuseum befindet. Zahlreiche Themen wurden öffentlich besprochen: Von Rückfragen der Parlamentarier an die Regierung bzgl. des Festakts am 3. Oktober, über kritische Nachfragen an Ministerin Anne Spiegel (Grüne) bzgl. der Asyl-und Flüchtlingspolitik bis hin zur Krankenhaus-und Pflegesituation im Land.

Im Abgeordnetenhaus hatten die lul noch ausreichend Zeit, um Thomas Roth persönlich Fragen rund um den Parlamentsapparat, seine Einstellungen, die Bildungs- und Steuerpolitik der FDP zu stellen. Besser, spannender und authentischer kann Politik nicht vermittelt werden! Mit diesem Fazit fuhren wir wieder zurück nach Dernbach. Ein überaus erfolgreicher Besuch, den die beiden Lehrerinnen noch einige Male in ihrem Sozialkundeunterricht aufgreifen möchten.

Fast täglich können neue Entdeckungen am und im Gebäude des Campus gemacht werden. Jetzt hat auch die Schülergenossenschaft für einen neuen Blickfang gesorgt: Der Automat hat ein neues Kleid. 

Die Idee, den Automaten zu bekleben und von seinem eintönigen Grau zu befreien, gab es schon in der Vergangenheit. Im  Herbst 2016  wurde  ein  Wettbewerb  für  alle  Lernerinnen  und  Lerner ausgeschrieben, genauer  genommen  ein  Malwettbewerb, bei dem der Kreativität  keine  Grenzen gesetzt waren. Die eingereichten Entwürfe sollten eine Vorlage für die Beklebung des Automaten  sein. 

Die vielen Einreichungen wurden dann zunächst von einer Jury aus  Lehrern  des  Raiffeisen-Campus  und den Vorstandsmitgliedern  sowie  Mitarbeitern  der  RC-Snackbar  eSG gesichtet und eine Vorauswahl von drei Bildern getroffen. Diese  Auswahl  wurde  am Tag  der  offenen  Tür 2016  für  eine Abstimmung ausgestellt. Der  Gewinner  Jan  aus  der  Klasse  7a  hat sich  mit seinem Comic-Stil durchgesetzt.

An  dieser  Stelle  möchte  sich die  RC-Snackbar eSG bei  allen  Künstlern  und beim Vorstand  des  Raiffeisen-Campus für ihr Interesse und ihre Unterstützung bedanken.

Wie führt man ein Zeitungs-Interview mit einer erfolgreichen Kandidatin der Show „The Voice of Germany“? Wie verändert die Digitalisierung das Berufsbild Bankkaufmann und Reiseberatung? Wie läuft eine Herz-Operation genau ab?

Mit diesen und vielen weiteren Fragen aus der Berufswelt konnten sich die Lernerinnen und Lerner ab der Jahrgangsstufe 7 am Raiffeisen-Campus auf praktische und anschauliche Weise auseinandersetzen. Dazu hatte Herr Deinert als Koordinator für Berufs- und Studienorientierung zahlreiche Experten aus der Berufswelt eingeladen: Unsere Elternschaft!

Unter dem Motto „Eltern machen Campus“ stellten die Eltern bereits zum zweiten Jahr in Folge ihre Berufe vor und ermöglichten es den Lernerinnen und Lernern, eine große Bandbreite von insgesamt 33 Berufen von A wie Architekt bis Z wie Zahnarzt auszuprobieren. 

Große Freude hatten die Lernerinnen und Lerner beispielsweise bei Beratungsgesprächen als Automobilkaufmann, schließlich standen drei schicke Autos auf dem Schulhof. Auch in der Rolle als Anwalt oder Richter beim Planspiel „Im Gericht“ fühlten sie sich sichtlich wohl. Auch den Blick auf eine Baustelle aus den Augen eines Architekten und sogar das Interviewen einer erfolgreichen Kandidatin der Show „The Voice of Germany“ für die Zeitung gelangen ihnen gut. Ihr handwerkliches Geschick stellten sie beim Hauen eines Schifferherzes, dem Bau einer binären Uhr sowie beim Löten unter Beweis.

Dass sich die Berufswelt durch die Digitalisierung verändert, erlebten die Lernerinnen und Lerner selbst bei einer Videoberatung als Bankkaufmann, bei der Reiseberatung mit 3D-Video-Brille, der Erstellung eines Internetauftritts oder mit Hilfe von LegoMindstorms-Robotern zum Berufsbild IT-Berater. Auch der kaufmännische Bereich und das Unternehmertum wurden bei Fragen zur Lohngestaltung oder Unternehmenskäufen, beim Beer Game als Logistiker, der Gestaltung eines Projekts als Projektmanager oder der Entwicklung eines Business-Plans spannend und praktisch präsentiert. Wie man als Agraringenieur Bodenfläche ökologisch sinnvoll nutzt und wie man als Personalcoach ein Problem innerhalb einer Gruppe zu einer Lösung führt, konnten die Lernerinnen und Lerner aktiv in kleinen Gruppen ausprobieren.

Das Abnehmen von Kieferabdrücken, eine nachgestellte Wurzelbehandlungen, das Herstellen von Vitamin-C-Tabletten oder Zäpfchen, konkrete physiotherapeutische Behandlungen an Schulter und Knie sowie sogar der Blick über die Schulter des Patienten bei einer Herz-OP zeugen schließlich von der hohen Praxisorientierung, die die Eltern den Lernerinnen und Lernern auch im medizinischen Bereich ermöglichten.

Bei dieser Vielfalt und Praxisnähe der Workshops war ein Stück Kuchen in der Pause und eine Flasche Apfelsaft als Dankeschön seitens der Lehrerschaft nicht Dank genug, sodass jeder Workshop-Leiter noch ein persönliches Dankeschön seiner Workshop-Gruppe erhielt.  Abgerundet wurde der Tag durch die Industrie- und Handelskammer, die Agentur für Arbeit sowie Herrn Conradi (Ingenieur), die am Nachmittag der MSS Wege in die Berufswelt aufzeigten.

So stellte der Raiffeisen-Campus an diesem Tag ein wesentliches Ziel der Schule in den Vordergrund: Junge Menschen bei der Suche nach einem Beruf, der für sie geeignet ist und ihnen Spaß macht, zu unterstützen. Dies wäre ohne das großartige Engagement der Elternschaft nicht möglich gewesen. Wir hoffen daher im nächsten Jahr wieder auf zahlreiche Eltern, die gerne ihren Beruf präsentieren möchten und somit vielleicht auch selbst einen neuen Blick auf ihren Beruf, nämlich den der Lernerinnen und Lerner, zu gewinnen.

Im nächsten Schuljahr wird der Projekttag „Eltern machen Campus“ am Freitag, 9.11.2018, stattfinden. Herr Deinert freut sich jederzeit darüber, gemeinsam mit interessierten Eltern Workshop-Angebote zu entwickeln. Melden Sie sich bitte per E-Mail bei ihm.

Als im Sommer zahlreiche Grundschullehrerinnen und -lehrer ihre 4. Klassen aus ihrer liebevollen Obhut entließen, wünschten sie den Kindern „Auf Wiedersehen!“ Zu diesem Wiedersehen ist es nun am traditionellen „Triff deinen Grundschullehrer“-Nachmittag gekommen.

Fröhlich schmetterten unsere fünften Klassen gemeinsam das Lied „Ich bin ich“ von Glasperlenspiel zur Begrüßung. Dieses Lied, einstudiert von Musiklehrerin Frau Ingenhoven, ist fester Bestandteil im Ankommensprozess am Raiffeisen-Campus. Wer bin ich? Wer sind die (neuen) Anderen? etc.

Die Orientierungsstufenleiterin, Frau Kern, begrüßte die zahlreichen GrundschulkollegInnen und berichtete von der Vorfreude der Lernerinnen und Lerner auf das Treffen.Bevor es dann zum Höhepunkt des Tages kam, musizierten die beiden 5. Klassen gemeinsam das Bodypercussionstück „Three Sounds“ und zeigten, wie gut sie bereits aufeinander eingespielt sind. 

Dann war es so weit: über eine halbe Stunde war Zeit zu erzählen, wie es den Kindern seit Verlassen der Grundschule ergangen ist. Gemeinsam mit den Klassenleitungen Frau Steup und Frau Ingenhoven wurden die Klassenräume angesehen, aber auch das neue Gebäude 4 wollten die Lernerinnen und Lerner ihren ehemaligen LehrerInnen unbedingt zeigen.

Nach Schulschluss ging der Austausch dann auf kollegialer Ebene weiter. Bei einer Tasse Kaffee zollte Schulleiter Bernhard Meffert den anwesenden Kolleginnen seinen Respekt und Dank. Ohne die liebevolle und geduldige Vorarbeit der Grundschulen hätte der Raiffeisen-Campus nicht so tolle Kinder aufnehmen können.

Es zeigte sich im Laufe der anschließenden Gespräche, dass diese Veranstaltung eine gute Tradition ist. Alle waren sich einig: 6 Wochen Sommerferien und die ersten Wochen am Raiffeisen-Campus haben aus den „großen Kleinen“ der Grundschule, richtig große Sextaner werden lassen.

Wir sagen daher:  „Auf Wiedersehen“ am Raiffeisen-Campus !

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“!!!

Auch in diesem Jahr durften die besten Schulen der Bundesrepublik Deutschland beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin antreten. Offiziell wurde nur der Wettbewerb für die Wettkampfklasse II ausgeschrieben, aber durch großes Bemühen seitens des Deutschen Golfverbandes (DGV) konnte auch ein Wettbewerb der Wettkampfklasse III organisiert und ausgeführt werden. So reisten wir als Vertreter für Rheinlandpfalz nach Berlin. Die Wettbewerbe fanden im sehr schönen Berliner Golfclub Gatow statt. In der Wettkampfklasse III wurden verschiedene Spielformen (Zählspiel, Floridascramble, Bestball und Auswahldrive) gespielt, was dem Teamgeist zu Gute kam. Recht schnell war klar, dass es wie jedes Jahr deutliche Favoriten aus Niedersachsen, Baden- Württemberg und Bayern gab, die den Sieg unter sich ausmachen würden. Aber unsere Lernerinnen und Lerner mussten sich nicht verstecken. Jeder gab sein Bestes und unter dem Teamkapitän Vincent Gilles und Betreuer Gerd Schenkelberg wuchsen Paul-Henry Hein, Max Kukuk, Jano Frischbier und Carl-Louis Hein über sich hinaus.

Nach der ersten Turnierrunde (Florida Scramble) belegten das Team noch den geteilten 4. Platz. In der 2. Runde (Einzelzählspiel) kamen unsere Jungs noch besser ins Spiel und verbesserten sich im Klassement auf den hervorragenden 2. Platz.

Am nächsten Morgen ging es mit einem "Bestball 4er" weiter. Scheinbar hatte die Nacht zuvor nicht unbedingt der Erholung gedient, denn unsere lul konnten nicht an die guten Leistungen des Vortages anknüpfen.

So sollte der letzte Wettkampf (Texas-Scramble) über die Platzierungen entscheiden. Und hier zeigten unsere lul wieder sehr, sehr gute Leistungen. Am letzten Loch lippte der Ball zum Birdie leider aus. Trotzdem erreichten wir mit hervorragenden 23 Bruttopunkten den geteilten 1. Platz.

Bei der anschließenden Siegerehrung wuchs die Spannung zunehmend, da zunächst die hinteren Platzierungen aufgerufen wurden. Nachdem der 4. Platz aufgerufen wurde und wir immer noch nicht genannt waren, war die Freude über einen Platz auf dem Treppchen riesig groß.

Mit insgesamt 101 Bruttopunkten und somit lediglich 1 Punkt weniger, als das Team aus Schleswig-Holstein und 5 Schläge hinter dem Siegerteam aus Niedersachsen belegten wir einen nie erwarteten 3. Platz.

Gratulation an die Teilnehmer, die nicht nur auf dem Platz, sondern auch neben dem Platz den Raiffeisen Campus bestens vertreten haben.

 

 

 

Woran denken Sie, wenn Sie von einem Kakapo hören? Was stellen Sie sich unter einer portugiesischen Galeere vor? Kann ein Pistolenkrebs seine Beute tatsächlich unter Wasser erschießen? Und woher hat der Fettschwanzmaki seinen Namen?

Diesen und ähnlichen Fragen widmen sich aktuell die Lernerinnen und Lerner der MSSI im Grundkurs Biologie bei Herrn Wenzel. In der Vortragsreihe „Verrückte Viecher“ erhält jeder zu Beginn der Stunde die Gelegenheit, ein spannendes Lebewesen mit seinen Besonderheiten in Form eines kurzen Vortrags vorzustellen. Von den seltsam zusammengepuzzelten Eigenheiten des Schnabeltiers über die ewige Jugend des hässlichen Axolotls bis hin zur Giftwirkung der schwarzen Witwe bieten die Vorträge spannende Einblicke in die große Bandbreite biologischer Kuriositäten und den Entwicklungsreichtum der Natur.

Wer also nach Neuseeland reist, sollte sich bei der Begegnung mit Kakapos nicht auf schmutizge Körperteile, sondern auf seltene, schillernde Vögel freuen.

So lautete die spontane Aussage eines Lerners der Orientierungsstufe, als er erfuhr, dass die Orientierungsstufe am Projekttag "Eltern machen Campus" Berufe im Dernbacher Kloster erkunden werde. Doch im Laufe des Tages sollte sich zeigen, dass es hinter den Klostermauern viel mehr zu entdecken gibt.

Während die restlichen Lernerinnen und Lerner in verschiedenen Workshops zahlreiche Berufe der Elternschaft erfahren konnten, machte sich die Orientierungsstufe, begleitet von einzelnen Eltern und der Orientierungsstufenleitung Frau Kern, auf den Weg ins Kloster.

Dort erkundeten sie Tätigkeiten aus alltagsnahen Berufen wie Gärtner, Maler, Schneiderin, Buchhalterin und Koch. Und natürlich durfte auch ein Einblick in das Ordensleben nicht fehlen.

In Gruppen von jeweils 15 Kids staunten die Jungen und Mädchen nicht schlecht, als sie mit dem Gärtner die große Fläche des Klosters erkunden durften; der Maler lud alle ein, eine Wand des Klosters gemeinsam mit dem Schullogo zu bemalen. Schwester Theresia, die Koordinatorin, erläuterte den interessierten Lernerinnen und Lernern, worin der Unterschied zwischen Klosterleben und der Fernsehserie "Um Himmels Willen" sowie zwischen "Nonnen" und "Schwestern" besteht. Beim Koch und bei der Buchhaltung wurde deutlich, dass auch viele Arbeiten im Hintergrund von Nöten sind, um ein geregeltes Leben im Kloster – und darüber hinaus –  zu ermöglichen.

Während des gesamten Vormittags wurden die jungen Gäste von ihren Gastgebern herzlich empfangen und auch die Eltern standen ihnen mit Rat und Tat zur Seite. Vielen Dank daher an alle Beteiligten! So konnten auch unsere jüngsten Lernerinnen und Lerner erste Schritte ihrer beruflichen Orientierung machen.