Am Samstag, dem 24. Juni 2017 verwandelte sich unsere Schule in eine moderne Hochschule. Das diesjährige Sommerfest stand unter dem Motto „Bock auf Prof?"

Um 10.00 Uhr ging es los und die Besucher wurden in die universitäre Welt eingeführt. Die Lernerinnen und Lerner schlüpften in die Rolle der JuniorprofessorInnen, SeminarleiterInnen, StudentInnen oder nahmen wichtige Funktionen in der Hochschulverwaltung wahr.

Die Besucher, die sich als Studierende immatrikulieren mussten, nahmen an verschiedenen Workshops wie Maxboard fahren, Debattieren, Tennis usw. teil und erhielten am Ende eine Teilnahmebestätigung.

Aber auch kulinarisch wurden die Gäste auf höchstem Niveau bewirtet, denn es gab neben der klassischen Mensa auch eine Grillstation.  Und was darf im studentischen Leben nicht fehlen? Die Party! Auch die klassische Studentenparty fand auf dem Gelände des Raiffeisen-Campus statt.

In den nächsten Tagen geben wir hier Einblick in die Vorbereitung auf unser Schulfest. Wir freuen uns auf Ihren virtuellen Besuch!  

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Herrn Klein, der das diesjährige Schulfest organisiert hat!

 

In der letzten AG-Stunde „Demokratie und Debatte“ besuchte Thomas Roth, FDP Fraktionsvorsitzender im rheinlandpfälzischen Landtag, im Rahmen eines Schulbesuchstags den Raiffeisen-Campus. Hier konnte er sich zunächst einen Eindruck des Neubaus verschaffen.

Danach ging es für den Fraktionsvorsitzenden in die Arbeitsgemeinschaft „Demokratie und Debatte“, in der ihn interessierte Lerner mit ihrer Lehrerin Jenny Groß begrüßten. Mit der Debatte über die Einführung des Führerscheins ab 16 in RLP hatte die AG den FDP-Politiker als Teilnehmer in ihr Thema integriert und nach den Regeln des guten Debattierens eingebunden.

Nach einer kleinen Einführung in die Fragestellung, startete eine Mikrodebatte, bei der die Lernerinnen und Lerner ihre Argumente sachlich und fundiert mit Thomas Roth austauschten. Im Anschluss blieb noch Zeit, um ausführlich über aktuelle politische Fragen, den Alltag eines Politikers und die Abläufe von politischen Prozessen zu sprechen. Thomas Roth zeigte sich von der AG und ihren Teilnehmern begeistert und motivierte sie dazu, die gelernten Inhalte weiter zu festigen und sich auch im privaten Alltag für die Demokratie einzusetzen. „Es ist klasse, dass ihr euch schon so intensiv mit demokratischen Prozessen beschäftigt und euch so gut über Sachfragen informiert und entsprechend zielführend argumentiert, ohne andere zu diskreditieren. Diese Redegewandtheit und Freude am Debattieren  wird euch im Leben helfen“, sagte der FDP Fraktionsvorsitzender Thomas Roth abschließend.

Für die beiden AG-Leiter, Frau Groß und Herr Deinert ist der immer wiederkehrende Kontakt mit Politikern und Lernern wichtig, so kann die praktische Debatte auch gelebt und weiter ausgebaut werden.

Liebe Lernerinnen und Lerner der Klassen 6a und 6b,

Die Orientierungsstufe ist geschafft. In der vergangenen Woche durften wir euch als Klassenleiter eure Zeugnisse überreichen und ganz herzlich gratulieren.

Die Ansprache von Herrn Meffert bot Gelegenheit, die vergangenen zwei Jahre Revue passieren zu lassen. Im September 2015 haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht, viele glückliche und teils auch schwere Momente miteinander geteilt, wir sind gewachsen und haben uns entwickelt. Die erste Etappe ist gewonnen, nun fasst ihr das nächste Zwischenziel ins Auge. Wir sind zuversichtlich, dass ihr auch diese Etappe meistern werdet. Und wenn es einmal nicht weiterzugehen scheint, sind wir auch weiterhin da, um euch zu stützen.

Wir sind dankbar uns stolz darauf,  dass wir euch auf dem Weg über die Brücke eures Lebens ein Stück begleiten durften. 

Eure Klassenlehrer Rebecca Berleth, Katrin Schade und Markus Preußer

Für unser Sommerfest verwandelt sich das Schulgebäude am 24.06.17 in eine Universität. Die Junior-Akademiker präsentieren in einer Vielzahl an Workshops ihre Talente. Alle Interessierten der Region sind herzlich eingeladen. Das Programm startet um 10.00 Uhr. Für echtes Unifeeling sorgen u.a Mensa, Univerwaltung und Studentenparty. 

Die Gäste erwartet ein buntes Mitmach-Programm, das von den Lernerinnen und Lernern eigenständig vorbereitet wurde: Selbstverteidigungskurs, Tauchlehrgang, Debattierclub und viele andere Workshops aus den Bereichen Kulinarisches, Kreatives und Sport.

Es besteht Gelegenheit einen Maxboard-Führerschein zu machen oder ein eigenes Computerspiel zu programmieren. Außerdem kann man seinen Tanz- oder Erste-Hilfe-Kurs wieder auffrischen. Die Poetry-Slam-Gruppe sucht nach neuen Talenten aus dem Westerwald. Für magische Moment sorgt der Zauber-Workshop. Verblüffendes aus Reagenzgläsern und hoch zu Luft zeigen Chemiker und Modellflieger.

Den Gästen wird die erfolgreiche Teilnahme an den Kursen durch die jungen Dozenten bescheinigt. 

Für die jüngsten Unibesucher haben sich die Lerner ein tolles Betreuungsprogramm überlegt. Smoothie-Station, Cocktailtheke und das Unigrillteam freuen sich auf viele Abnehmer ihrer kulinarischen Köstlichkeiten.

Abgerundet wird das Programm gegen 16 Uhr mit der Präsentation der Highlights aus den Seminaren und der Auszeichnung der Hochschulbesucher.

„Wenn Worte meine Sprache wären“ – so titelte einst der deutschsprachige Interpret Tim Bendzko sein Lied. Dass wir ohne unsere Sprache nichts wären und wir uns immer wieder der Bedeutung der verwendeten Worte bewusst sein müssen, kann nicht oft genug betont werden. Davon ließ sich die Klasse 8a im Deutschunterricht von Frau Groß jüngst überzeugen. Im Mittelpunkt des Unterrichts stand das Thema "Jugendsprache und Hoch-bzw. Standardsprache".

Bereits in den Sprachgesellschaften des 17. Jahrhunderts wurde darauf verwiesen, dass wir auf unsere deutsche Sprache achten sollen. Warum das so wichtig ist, konnten die lul  bei der Beschäftigung mit den unterschiedlichen Ausprägungen der deutschen Sprache, vom Althochdeutschen bis hin zur modernen Netzsprache gut beobachten und beschreiben. Auch die deutschen Dialekte kamen zur Diskussion.

Dabei wurde ebenso Wert darauf gelegt, dass die lul ihre eigene Jugendsprache erklären und Worte kennenlernen, die womöglich vom Aussterben bedroht sind. In spannenden und kurzweiligen Stunden haben die lul der Klasse 8a auch eigene Listen mit bestimmten Worten angefertigt, die sie tatsächlich häufig verwenden und solche, die ihnen sogar besonders gefallen und vielleicht jetzt (wieder) Einzug in den allgemeinen Sprachgebrauch halten.

Die Golfmannschaft des Raiffeisen-Campus hat es erneut geschafft. Beim Landesfinale in der Wettkampfklasse III sind wir mit zwei Teams angetreten und haben den Teamvergleich gegen vier weitere Schulen aus Rheinland/Pfalz und dem Saarland gewonnen.

Am frühen morgen fuhren die lul begleitet von Herrn Schenkelberg mit dem Reisebus von König´s Reisen in Richtung Golfclub Nahetal in der Nähe von Bad Kreuznach. Auf dem wunderschönen, perfekt in die Natur eingebetteten Platz trafen wir sehr gute Bedingungen an.

Nach spannenden Spielen begann gegen 16:00 Uhr die Siegerehrung. Durchgeführt wurde sie von Herrn Michael Stäudt vom Ministerium aus Mainz, Frau Cornelia Obrecht, Jugendwartin im LGV Rheinland-Pfalz/Saar, sowie Frau Dana Holzweißig, Schulsportbeauftragte im LGV Rheinalnd-Pfalz/Saar.

Mit Spannung wurden die Ergebnisse erwartet. Zunächst wurden die Sieger der WK IV bekannt gegeben.In der WK III belegte unsere 2. Mannschaft den vierten Platz, Platz drei ging an das Gymnasium an der Stadtmauer in Bad Kreuznach, Platz zwei an das Gauß-Gymnasium in Worms. Landessieger und somit Landesvertreter in Berlin war das Team 1 vom Raiffeisen Campus.

Für den Campus gingen folgende lul an den Start: Paul-Henry, Maximilian, Vincent, Jano, Carl-Louis, Maximilian, Burkay, Leonie, Konstantin.

 Ein toller Erfolg für die jungen Golfer und schon jetzt viel Glück im Bundesfinale in Berlin.

Alle Wege führe nach Rom, doch man muss gar nicht so weit reisen, um römische Spuren zu entdecken. Auch hier im Westerwald, vor unserer Haustüre, haben die Römer vor rund 2000 Jahren gelebt und die Grenzen des Römischen Reiches am Limes verteidigt. Und so hieß es für die Nachwuchshistoriker unserer beiden 6. Klassen: auf nach Höhr-Grenzhausen.

Unsere Lerner sind im Lernatelier "Römer" erfolgreich durch römische Provinzen gereist und schließlich in Rom angekommen und haben dort den Alltag der Menschen erforscht. Über das römische Essen und die Tischsitten zu lesen ist das eine, einen römischen Trinkbecher tatsächlich mal in der Hand zu halten, ist etwas ganz anderes. Noch besser: einen römischen Trinkbecher selbst herstellen, genau so, wie es damals die Römer aus Ton gemacht haben. Und wo könnte man das besser machen als im Keramikmuseum in Höhr-Grenzhausen?

Seit wann wird Ton von den Menschen verwendet? Wo findet man eigentlich Ton und warum gibt es diesen in ganz unterschiedlichen Farben? Wie haben die Kelten den Ton gebrannt und wie sieht im Vergleich dazu ein römischer Brennofen aus? Fragen über Fragen, auf die unsere Lerner in einer Führung in der Ausstellung des Keramikmuseums Antworten und auch Einblicke in die lange Tradition der Keramikherstellung erhielten. Und dann wurde es praktisch: töpfern wie die Römer. Ob Schalen, Vasen oder Becher, die Museumspädagogen erklärten den Lernerinnen und Lernern sowie ihren begleitenden Lehrern, wie sie richtig mit Ton umgehen, sodass am Ende auch der Fleiß belohnt wird und eine brauchbare Keramik entsteht. Und so entstanden durch die eigenen Hände die unterschiedlichsten Gefäße, die zuletzt noch in der keltischen oder römischen Tradition verziert wurden.

Wir freuen uns darauf, wenn wir unsere Keramik schließlich abholen können, denn das dauert inklusive der Trocknung sechs bis acht Wochen – Lernen mit Herz und Hand gelebt.

Traditionell übernehmen die 6. Klassen die Patenschaft für die neuen Lernerinnen und Lerner am Campus. Die Patenschaft beginnt schon vor dem ersten Schultag des neuen Jahrgangs mit dem Schnuppertag des neuen Jahrgangs.

Die erste Aufgabe der zukünftigen Paten ist das Verfassen der Einladung für den Schnuppertag. Die Freude war groß, als die Lernerinnen und Lerner der Klassen 5a und 5b hier aktiv werden durften. Es wurde geschrieben, gemalt und gefaltet. In jeder Einladung war ein persönlicher Gruß an die zukünftigen Patenkinder.

Danach hieß es erst einmal warten. Wie wird mein Patenkind sein? Was soll ich zuerst am Campus zeigen? All diese Fragen können heute in vielen gemeinsamen Stunden geklärt werden. Wir wünschen den zukünftigen Lernerinnen und Lernern sowie allen Paten einen tollen gemeinamen Schnuppertag!

Der nächste Projekttag „Eltern machen Campus“ am Freitag, 27.10.2017 wirft seine ersten Schatten voraus: Die Ankündigung wurde per Mail verschickt und erste Eltern haben sich bereit erklärt, ihren Beruf in einem Workshop vorzustellen. Falls auch Sie Interesse haben, unseren Lernerinnen und Lernern Aspekte Ihres Berufes vorzustellen, freut sich Herr Deinert über Ihre Nachricht.

Heute blicken wir noch einmal zurück auf den vergangenen Projekttag im letzten Herbst. Aus unserer Reihe „Eltern machen Campus – Interviews mit Eltern und Lernern“ präsentieren wir heute den Workshop „Pflege – Der Mensch im Mittelpunkt“ von Frau Claudia Brockers, den unsere Lernerinnen Julia und Cosima besucht haben.

Frau Brockers, was war Ihre Motivation den Workshop zu halten?

Ich bin auch nach 33 Jahren immer noch begeistert von meinem Beruf. Heute bietet er auch die Möglichkeit des Studiums und /oder vielseitiger Zusatzqualifikationen. Also, wem kann ich das besser weitergeben, als denen, die sich vielleicht in diese Richtung beruflich orientieren möchten.

Julia, was waren deine Erwartungen als du den Workshop gewählt hast?

Ich wählte den Workshop, weil ich den Beruf Pflege schon immer interessant fand. Um ehrlich zu sein, war es nicht mein Berufswunsch, aber ich finde diesen Beruf nach wie vor sehr faszinierend und habe großen Respekt vor denen, die ihn ausüben. Dementsprechend waren auch meine Erwartungen: Ich wollte mehr über den Alltag und die Aufgaben eines Pflegers erfahren und diese vielleicht auch nachempfinden und genau dies ist auch meiner Meinung nach gut gelungen. Wir hatten mehrere praktische Übungen: vom Zähneputzen und Füttern eines Partners bis hin zum Rasieren eines Ballons.

Frau Brockers, wie lief die Vorbereitung auf den Workshop ab? Haben Sie einen Tipp für Eltern, die interessiert sind, selbst einen Workshop zu leiten?

Die Vorbereitung lief sehr einfach. Ideen waren vorhanden und dank der hilfreichen Anregungen seitens der Schule schnell umgesetzt. Den Eltern kann ich sagen: Aufgeregt war ich schon. Was erwartet mich? Wie gehen die Lernerinnen und Lerner mit mir um? Bekomme ich das hin? Nach ein paar Minuten und einem etwas holprigen Anfang war aber alles gut. Die Zeit war geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und Anerkennung. Meinerseits dafür, dass ich meinen Beruf vorstellen konnte und dass die Lernerinnen und Lerner meine Vorstellung gewählt haben. Seitens der Lernerinnen und Lerner, dass man sich die Zeit für sie nimmt.

Cosima, hat dich der Workshop hinsichtlich deiner Berufsentscheidung weitergebracht?

Bezüglich meiner Berufsentscheidung weiß ich es noch nicht, jedoch habe ich nun ein Verständnis dafür bekommen, wie anspruchsvoll dieser Beruf ist. Viele Pfleger opfern sich auf, um das Leben der Pflegebedürftigen so schön und angenehm wie möglich zu gestalten und sie müssen Aufgaben erledigen, die wirklich niemand sonst erledigen würde. Pfleger ist der bewundernswerteste und sozialste Beruf, den ich kenne.

Deine Zeit- (Anna, 7a)

365 Tage im Jahr, von Erlebnissen bis zu Vergebnissen.

Die Zeit rennt, schnell, sehr schnell. Und willst Du nichts verpassen, musst Du es genießen.

Die Zeit genießen? Ja … schwer zu erklären, aber so schwer ist das eigentlich gar nicht, da kannst Du Dich nicht beschweren. Vielleicht kommst Du oft genervt nach Hause, oder (du) bist kurz vorm Überbrausen.

Aber im Endeffekt ist es völlig egal, denn Du bist wundervoll, weil es Menschen gibt, die in Deiner Nähe so sein können, wie sie sein wollen. Eine Vielfalt an Momenten, die Dich mit den Menschen verbindet.

Diese Zeit, diese Erinnerungen oder Momente sind sehr wertvoll. Verbring´ sie mit den richtigen Menschen, die Du liebst und die Dich schätzen. Denn all dies ist ein wichtiger Teil Deines Lebens…

Die Zeit Deines Lebens….