Ein perfekter Start in die Jahrgangsstufe 8

Die Zeit in Willingen bleibt für die Jahrgangsstufe 8 ein perfekter Start in das neue Schuljahr. Selbst wenn das Wetter nicht immer mitspielte, bleiben es sicher unvergessliche Tage für die Lerner, die Lehrer, die Klassen und die Klassengemeinschaft.

Trotz des häufigen Regens konnten wir die Aktivitäten im Freien sehr genießen: Eine zweistündige Wanderung, die mit einer Seilbahnfahrt anfing, oder im Kletterpark. War das Wetter dann doch zu schlecht, besuchten wir kurzerhand eine Kletterhalle und konnten so im Trockenen ungeahnte Höhen erklimmen.

Das Gefühl der "ersten WG" im Residenzpark Willingen konnte zudem genossen werden, denn die Gestaltung der Zimmer ermöglichte es neben dem normalen Zusammenleben, dass sich die Lernenden gegenseitig mit kulinarischen Köstlichkeiten begeistern und überraschen konnten. Dies hat das Zusammensein sehr verstärkt und die drei Tage ganz ohne Handy waren wunderbar.

Als Jahrgangsstufenleiterin will ich mich ganz herzlich bei Herrn Schenkelberg für die Planung der gelungenen Klassenfahrt und bei Herrn May, der als Klassenleitung der 8a mit Begeisterung dabei war, bedanken. Ein Dank geht aber auch an unsere Lernenden, die auf dieser Klassenfahrt die sozialen Werte des Raiffeisen-Campus gelebt haben und ein tolles Zusammenleben ermöglich haben.

An Euch alle DANKE!

Patricia Salvador

Jahrgangsstufenleitung 8

 

 

"Wenn nicht jetzt, wann dann?"

Schon in der zweiten Schulwoche hieß es für unsere neuen Fünfer am Raiffeisen-Campus: KLASSENFAHRT!!! Die erlebnispädagogischen Tage, die auf die 5a, die 5b und die Klassenlehrer Frau Schade, Frau Berleth und Herrn Preußer warteten, sollten nicht nur Spaß bringen, sondern uns auch zu klasse Klassen werden lassen.

Gleich nach der Ankunft im Jugendgästehaus Bad Marienberg erwarteten uns die Pädagogen von "Sack und Pack" und entführten uns in die Wälder rund um Bad Marienberg, wo spannende Aufgaben auf uns warteten.

Die Lernerinnen und Lerner der 5a und 5b mussten schwierige Probleme lösen, beispielsweise das Überqueren einer "Schlucht" oder des "Elektischen Drahtes" forderten die ganze Gruppe und jedes individuelle Talent. Hier zeigte sich, wer ein Tüftler und Problemlöser ist oder wer gut koordinieren kann. Nur gemeinsam, im Team, waren diese Aufgaben lösbar, und nur wenn sich die ganze Gruppe auf jeden Einzelnen mit all seinen ganz eigenen Stärken verlassen konnte, war die Gruppe erfolgreich. Die zweite Hälfte des Tages, ebenfalls angefüllt mit die Klassengemeinschaft stärkenden Aktivitäten und spielerischem sozialen Lernen, verbrachten wir in unseren Tagesräumen im Gästehaus, da an diesem Tag Petrus wohl schlechte Laune hatte.

Am zweiten Tag besserte sich glücklicherweise das Wetter, sodass das Überlebenstraining im Wald mit dem Bau einer Unterkunft nur mit den Materialien, die der Wald bietet, beginnen konnte. Auch hier hieß es, Kompromissfähigkeit und Teamgeist unter Beweis zu stellen. Den Abschluss dieser erlebnisreichen Tage feierten wir mit einem Karaoke-Abend, der ebenso bunt wie die vergangenen Tage war. 

Insgesamt blicken wir auf viele schöne Momente, erlebnisreiche Tage, eine Zeit voller Spaß aber auch voller Herausforderungen zurück und auf eine gerade zu diesem Zeitpunkt einmalige Gelegenheit, bei der sich die Kinder beider Klassen abseits des Schulbetriebes kennenlernen konnten und sich auf den Weg zu klasse Klassen machen konnten!

* Der Titel dieses Artikels ist übrigens (auch) inspiriert durch einen Song, von dem die Lernerinnen und Lerner beim Karaoke-Singen gar nicht genug bekommen konnten.

So funktioniert 0% Unterrichtsausfall

Auch Lehrer sind Menschen und manchmal muss man einfach einsehen, dass man die optimistische Schätzung, den Tag trotz heftiger Grippe überstehen zu können, revidieren muss. Dann würde manch andere Schule kurzfristig eine Klasse früher nach Hause schicken oder ein Mathelehrer hätte die Aufgabe, die Lerngruppe in Katholischer Religion zu beaufsichtigen. Fachunterricht zu halten, käme schon organisatorisch nicht in Frage, denn die Mathebücher der Kinder wären just an diesem Tag zu Hause, denn Mathematik stand ja nicht auf dem Stundenplan.

Nicht so am Raiffeisen-Campus. Im konkreten Fall hatte Religionslehrer Meffert zwar nur 40 Minuten Zeit, sich in den Unterricht der erkrankten Kollegin einzuarbeiten. Dank ihrer exzellenten Vorbereitung auf WebUntis (auch für die Eltern einsehbar), nicht nur für die geplante, sondern auch für die vorhergehenden Stunden, konnte Religionslehrer Meffert den Religionsunterricht der Kollegin fachlich fundiert weiterführen. So fällt Unterricht wirklich nicht aus. Versprochen für die Sek. I am ersten Schultag vor vier Jahren halten wir dieses Versprechen nach wie vor ein. So funktioniert 0% Unterrichtsausfall und wir laden alle Schulen ein, unserem Beispiel zu folgen …

Alfred Wegener zu Besuch am Raiffeisen-Campus

Jetzt mag sich der geographisch kundige Leser fragen, wie das sein kann, wo der deutsche Meteorologe doch bereits 1930 starb. Und natürlich stimmt das nicht so ganz. Vielmehr haben die Lernerinnen und Lerner der 7. Klassen Alfred Wegener wieder zum Leben erweckt und sogar in die fiktive Wissenschaftssendung des Raiffeisen-Campus TERRA MIRA eingeladen.

Nachdem die Erdkundelehrerin Frau Bittger die Lernenden mit dem Konzept der Stunde vertraut gemacht hatte, erfolgte erst einmal die Recherchearbeit, bei der sich die Gruppen intensiv auf ihre jeweiligen Rollen vorbereiteten, um das nötige Hintergrundwissen zu möglichen Fragen parat zu haben.

Schließlich konnte die Show starten: In zwei Talkrunden wurde Alfred Wegener von Elisa bzw. Tobias verkörpert und sie stellten sich den kritischen Fragen der Moderatoren Paulina und Matthias, die alles über Wegeners Theorie der Plattenverschiebung wissen wollten. Zu Lebzeiten des Geographen war diese Theorie nämlich äußerst umstritten und geriet sogar in Vergessenheit, bis in den 1960er Jahren eine Forschergruppe um Bruce Heezen und Maurice Ewing den Mittelatlantischen Rücken entdeckte und damit den Beweis für die Bewegung der Erdplatten erbringen konnte.

So wurde die Talkrunde dann auch um Bruce Heezen ergänzt – bei uns auch bekannt als Finn und Vinzent – der den Zuschauern seine Forschungsergebnisse präsentieren und somit Wegeners Theorie untermauern konnte.

Und damit war am Ende klar, sie (die Erdplatten) bewegen sich doch und wir wissen auch warum.

Schulversammlung – das WIR gewinnt!

Zugebenermaßen ein Werbespruch, den wir nicht selbst erfunden haben, der aber trefflich charakterisiert, was eine Schulversammlung ausmacht. Alle ca. 250 Mitglieder der engeren Schulgemeinschaft trafen sich gestern zum ersten Mal in der Aula, um Schule als Ganzes zu erleben, anstehende Veranstaltungen zu besprechen und auch einfach Zeit zu finden, besondere Leistungen im Alltag zu feiern. Nach einer Musik zu Beginn erläuterte Schulleiter Meffert erst einmal den Standardablauf der Veranstaltung, damit sich alle in dieser neuen Form gut zurechtfinden. Dann kamen die Geburtstagskinder und -erwachsenen an die Reihe und freuten sich über ein herzliches Ständchen. 

Im TOP "Schulleitung" brachte Herr Meffert aktuelle Anliegen an die Lernerschaft vor. Danach war die Lehrerschaft dran, die aktuelle Veranstaltungen ankündigten und die Arbeitsgemeinschaften vorstellten. Eine davon ist die AG Lernervertretung, die von Verbindungslehrerin Frau Bittger mit den Lernersprechern Jannes und David geleitet wird, die mit großer Mehrheit für weitere zwei Jahre wiedergewählt wurden.

Im TOP "LernerIn der Woche" nominierten die Lehrer Kinder, die sich in der vergangenen Zeit besonders hervorgetan hatten – sei es in ihren schulischen Leistungen besondere Fortschritte gemacht haben oder sich für andere in besonderer Weise eingesetzt haben.

Der TOP "Open Mike" war dann ganz in Lernerhand. Nun durften diese ein Lob aussprechen und es wurden beileibe nicht nur Mitlerner gelobt. Auch Frau Fergen in der Schulverwaltung und mehrere Lehrer wurden ausdrücklich gelobt. 

Mit der Verabschiedung durch Herrn Meffert endete die erste Schulversammlung in der Geschichte des RC, die jetzt ein fester Bestandteil des Schullebens sein wird. Herr Meffert dankte allen Teilnehmern und fand, es sei ein großartiger Start gewesen!

Auf den Spuren Raiffeisens

Warum heißt der Raiffeisen-Campus ausgerechnet Raiffeisen-Campus und wer war dieser Raiffeisen eigentlich? Mit diesen Fragen beschäftigen sich unsere Lerner ab Klasse 5 in einem eigens entwickelten Curriculum rund um die Person, das Schaffen und die Wirkung. Und die Lehrer sollten sich hier im Punkt Wissen über den Namensgeber unserer Schule nicht abhängen lassen: Kurzerhand wurde deshalb die letzte Dienstbesprechung am Freitagnachmittag nach Flammersfeld, einer Wirkungsstätte Raiffeisens als Bürgermeister, verlegt.

Das Team des Raiffeisen-Campus traf sich an historischer Stätte: Begrüßt vom stellv. Vorsitzenden der Raiffeisen-Gesellschaft Josef Zolk besuchte das Team das Raiffeisen-Haus, um sich ein sehr persönliches Bild vom Namensgeber zu machen. Danach arbeitete das Team im Saal der Verbandsgemeinde am pädagogischen Profil der Schule.

 

 

 

Stundenpläne – für die Lerner

Der Tag von 8.10 bis 16.15 Uhr kann lang sein. Doch wir am Raiffeisen-Campus als verpflichtende Ganztagsschule ab Klasse 5 haben bei diesen langen Tagen den Lerner im Blick und gestalten den Stundenplan so, dass die Tage bunt sind.

Neben den klassischen Schulfächern und den zusätzlichen thematischen Schwerpunkten soll natürlich auch das notenfreie Arbeiten in interessanten Arbeitsgemeinschaften nicht zu kurz kommen. Durch einen innovativen Zeittakt mit einer entsprechenden Stundentafel gelingt es uns, solche AGs in allen Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I durchzuführen. 

Und die Spannung steigt, da am Montag die AGs von ihren Leitern vorgestellt werden und die Wahl ansteht. So viel kann verraten werden: Es wird ein bunter Strauß von 14 AGs sein, sodass für jeden Lerner eine interessante AG dabei sein wird.

Die Neuen …

die für uns schon gar nicht mehr so neu sind: Frau Braun, Frau Groß, Frau Kern, Frau Steup und Herr Preußer eilen schon so selbstverständlich durchs Haus, als ob sie schon eine kleine Ewigkeit mit uns arbeiten würden. 

Vermutlich sind viele von Ihnen, liebe Eltern, immer noch gespannt, zu den neuen Namen, die Ihre Kinder seit letzter Woche mit nach Hause bringen, auch endlich ein Gesicht zu haben. Nebenan finden Sie sie und wer noch mehr über unsere neuen Kollegen erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, in den kleinen Teamsteckbriefen auf der Homepage zu schmökern.

 

 

Nicht Telemedizin, aber Online-Diagnose

betrieben die Lernerinnen und Lerner der Englisch-9ab mit ihren Fachlehrern Frau Hillesheim und Herrn Meffert. In Vorbereitung auf die MSS (Oberstufe) zielen die beiden Anglisten darauf, den Jugendlichen in ihrem letzten Sekundarstufe-I-Jahr möglichst individuell Sprachförderung zukommen zu lassen.

Zu diesem Zweck erhoben sie mit einem Online-Test unterteilt nach den zentralen Kompetenzbereichen Daten, die sie dann gemeinsam auswerten und schließlich in eine differenzierte Förderung überführen wollen, zu deren Zweck sie die Klassen auch leistungsdifferenziert stundenweise neu zusammensetzen werden. Ziel der Übung: Jeder soll auf guter Grundlage wissen, ob er im Grund- oder Leistungskurs auf das Niveau kommen wird, das er oder sie für sich beabsichtigt.

Über eine Brücke sollt ihr gehen

Brücken führen zueinander. Brücken tragen, halten und verbinden – die Brücke darf nicht nur als  funktionale Konstruktion gesehen werden.  So galt die Brücke als Symbol für den Neubeginn des Jahrgangs 2015 am Raiffeisen-Campus.

Unter Leitung von Schulleiter Bernhard Meffert wurden unsere neuen Lernerinnen und Lerner, ihre Eltern und Verwandten am vergangenen Dienstag im Einschulungsgottesdienst willkommen geheißen. Nach einem feierlichen und fröhlichen Auftakt in der evangelischen Martin-Luther-Kirche in Wirges ging es gemeinsam zurück an den Raiffeisen-Campus.

Hier startete der kurze erste Schultag der neuen 5. Klassen mit ihren Klassenleitungen Herr Preußer, Frau Berleth und Frau Schade. Während die Eltern bei Kaffee und Kuchen zum Informationsaustausch und zum Kennenlernen ins neu eröffnete Forum eingeladen waren, verbrachten die Lernerinnen und Lerner die Zeit zum Ankommen in ihrer neuen Klassengemeinschaft. Es erwartete sie bereits ein kleiner Willkommensgruß ihrer Paten aus dem Jahrgang 2014 und liebevoll eingerichtete Klassenräume, die nur darauf warteten von ihnen mit Leben, Freude am Lernen und vielen neuen Freundschaften gefüllt zu werden.

Die gesamte Schulgemeinschaft des Raiffeisen-Campus freut sich darauf, gemeinsam den Jahrgang 2015 und ihre Eltern auf dem Weg über die Brücke des Lebens ein Stück begleiten zu dürfen.