Diese Frager mag – einfach so gestellt – verwundern. Genau mit dieser Frage wurden aber die Lerner der Jahrgangsstufe 6 und 7 bei ihrem Theaterbesuch in Hachenburg konfrontiert.

Knapp 100 Lerner besuchten, vorbereitet durch ihre Deutschlehrer Frau Bittger, Frau Maier und Herrn May, das Theaterstück "Die Tochter des Ganovenkönigs" aufgeführt von der Theatergruppe Grüne Soße. Das Stück kam im Mantel eines Märchens daher, führte die Lerner Tempo reich durch die Handlung und bezog das Publikum immer wieder ein, um am Ende genau diese Frage aufzuwerfen: Liebe schlechte Eltern oder keine Eltern? Damit sahen sich die Lerner plötzlich mit einer moralisch aufgeladenen Fragestellung konfrontiert, die so einfach gar nicht zu beantworten ist. 

Im direkten Gespräch mit den Schauspielern tauschten die Lerner Argumente aus und viele gingen mit ihren ganz eigenen  Gedanken zu dieser Frage nach Hause. Damit war dieser Theaterbesuch viel mehr als eine willkommene Abwechslung im Deutschunterricht und macht Lust auf mehr.

… und abends hieß es zwei mal: Herzlich willkommen zum 1. Varieté-Abend am Raiffeisen-Campus. Aron, Klasse 7a, führte humorvoll durch das bunte Programm – und hier nun die begeisternde Show in Fotos. 

Ein solch umfangreiches und vielfältiges Schulfest passt nicht in einen Artikel. Deshalb zeigen wir Ihnen in einer Folge von Artikeln zunächst Fotoreportagen mit Untertiteln und schließen die Artikelreihe dann später mit einer Gesamtrückschau ab. 

Teil I beschäftigt sich mit dem Aufbau und dem Jahrmarkt. Viel Spaß mit den schönen Bildern – sie stammen von Martin Ingenhoven, der sich für den gesamten Nachmittag als Photograph zur Verfügung stellte. 

sollen unsere Lernerinnen und Lerner sein und diese beiden Teams aus der 7b mit ihrer Geschichtslehrerin Frau Maier haben das geschafft. Beim Europa-Wettbewerb der Europa-Union erhielten sie im Juli aus den Händen unseres Landrats Achim Schwickert ihre wohlverdienten Urkunden zu einem ersten bzw. zweiten Preis.

Unter der Frage Europa hilft – hilft Europa? setzten sich die Lernern mit dem Recht auf Bildung auseinander und bauten eine Schule in Afrika. Daneben machten sie sich aber auch Gedanken, was und wie die Schüler dort lernen sollen und ließen sich hier von einem Grundsatz unseres Namensgebers Raiffeisen leiten: Hilfe zur Selbsthilfe. Der stellv. Vorsitzende Arne Nilges wies in seiner Einführung darauf hin, dass der Westerwald-Kreis rheinland-pfalz-weit die höchste Beteiligung am Wettbewerb hatte, die Konkurrenz war also groß. Der Landrat hielt sein Grußwort Zielgruppen- und temperaturgerecht kurz, wies aber dennoch darauf hin, dass es der Verdienst des Wettbewerbs sei, Kinder und Jugendliche so früh wie möglich mit dem Thema zu beschäftigen. Nach den zahlreichen Urkunden und Buchpreisen hielt Manfred H. Däuwel einen flammenden Appell an die jungen Europäer im Saal. Er erinnerte daran, dass er als 13-jähriger am Kriegsende Angst vor der Zukunft gehabt habe und Angst vor Rache durch die Sieger. Umso dankbarer sei er für Europa, das sich letztlich aus der Erkenntnis geformt habe, dass die gegenseitige Transparenz Misstrauen als Ursache von Feindseligkeiten und Krieg besiegen könne. Nicht die Griechen mit ihrer zugegebenermaßen rüpelhaften Regierung müssten deshalb heute am Pranger stehen, sondern die Kernmitglieder Deutschland und Frankreich, die selbst über Jahre die eigenen Regeln in Europa ignoriert hätten. Nur wenn wir in einer guten Familie Europa wieder zusammenfände, sei eine friedliche Zukunft garantiert.

Dieser Frage gingen die Lerner der Jahrgangsstufe 7 im Geschichtsunterricht von Frau Maier im Rahmen eines Projekttages rund um die alten Römer nach. Zugegeben: So richtig gut kommen die Römer in den Asterix  und Obelix Filmen ja nicht weg, doch sie haben es fast 1000 Jahre lang geschafft, die Vormacht rund um das Mittelmeer bis hin nach Schottland zu sein. Wie passt das nun zusammen?

Gerade an der Grenze des Römischen Reiches hin zu den Germanen war der Limes für die Römer als Grenzwall eine wichtige Einrichtung, um sich vor den "Barbaren" zu schützen. Neben Zweck und historische Einordnung wurden Aufbau und Funktionsweise den lul in einem Workshop begreifbar gemacht, indem sie mit ihren Händen ein Limesmodell nachbauten. Im zweiten Workshop wurde die Werbetrommel für einen Eintritt in die römische Armee gerührt. Anhand des Karriereführers römischer Legionär erhielten die Lerner Einblicke in das Leben und oft genug auch Sterben eines römischen Soldaten und man darf davon ausgehen, dass für die Leistung, die Disziplin und das Können dieser Soldaten das Ansehen gewachsen ist – spätestens als die Lerner ausgestattet mit den gebastelten Schilden marschieren mussten und als es hieß: Formation Schildkröte!

Dieser Projekttag mit seinen zwei Workshops zu den Römern war eine gelungene Fortsetzung der Exkursion zum Römerkastell Saalburg und er schaffte es, Geschichte begreifbar zu machen; stets eine Herausforderung für den Geschichtsunterricht.

 

 

Wie ist meine neue Schule so? Kenne ich schon jemanden? Diese zwei Fragen und sicher noch einige weitere hatte unser neuer Jahrgang 2015/16 an seinem Schnuppertag im Gepäck – und Frau Schade und Herr Klein, die gemeinsame diesen Tag gestalteten, hatten viele Antworten parat und konnten einen kleinen Einblick in den Schulalltag am Raiffeisen-Campus geben.

Mit Hilfe von kleinen Kennenlernspielen aus dem großen lions-quest-Fundus war das Eis schnell gebrochen und erste Kontakte wurden auch außerhalb bestehender Grundschulkontakte geknüpft. Ein Besuch im "normalen" Unterricht zum Beispiel in den Naturwissenschaften, Deutsch oder auch Musik gab schließlich unseren neuen Lernern die Möglichkeit RC-Unterrichtsluft zu schnuppern und einen Eindruck zu gewinnen, wie hier Unterricht so gemacht wird und dass sie an ihrer neuen Schule auch auf Bekanntes treffen werden.

Ein Höhepunkt war sicher das Kennen lernen ihrer Paten, die sie schon persönlich zum Schnuppertag eingeladen hatten. Ausgehend von unserem Motto "ich reiche dir meine Hand" erkundeten sie sogleich zu zweit bei einer Rallye das Schulgebäude.

Die Vorfreude und das Leuchten der Augen wurde zum Schluss mit einem Geschenk, das erste RC-Shirt, noch überboten. Spätestens jetzt war jedem klar, dass er oder sie ab sofort ein Teil der RC-Schulfamilie ist und den Campus mitgestaltet – wir freuen uns schon jetzt auf euren ersten Schultag am RC!

 

 

Mit dem Einzug in unser Gebäude in Dernbach sind wir gleichzeitig in eine beste Lernumgebung eingezogen, mit besten Voraussetzungen und einer innovativen Ausstattung zum pädagogischen Zweck. Unser Raiffeisen-Campus soll aber nicht nur beste Lernwelt für unsere Lerner sein, er soll auch eine gute Lebenswelt für die Schulfamilie sein.

Damit unsere Schule ein Ort bleibt, an dem man sich wohl fühlt und zu dem man gerne kommt, gehört auch, dass wir alle das Gebäude wertschätzen und Ordnung halten. Aus diesem Grund finden die Klassen in einem regelmäßigen Turnus in ihrem Stundenplan Unterricht mit Herrn Born, unserem Hausmeister. Was anfangs noch zu Verwirrung geführt hat, ist mittlerweile fest etabliert und die Lerner wissen: Gemeinsam als Klasse zum Wohle der ganzen Schulfamilie wird den Spuren des Schulalltags an Wänden, Spinden und Böden mit Putztuch und Wasser der Kampf angesagt – mit Erfolg und großem Engagement ("das macht ja total Spaß") schrubbte erst diese Woche die Klasse 7a. Vielen Dank an alle Lerner, die alle einen wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft leisten.

Ein besonderes Zeugnis an einem besonderen Tag – schon Wochen vor Schuljahresende erhielten die SechstklässlerInnen ihre Zeugnisse in der letzten Woche aus den Händen ihrer Klassenleiter GyR‘ Kathrin Bittger und GyR Gerd Schenkelberg. Und damit diese Zeugnisfeier nicht gegenüber der großen am letzten Schultag abfällt, hatten sich auch die erweiterte Schulleitung mit Frau Maier, Herrn Wagner und Direktor Meffert gerne Zeit genommen, um den Quintanern in einer kleinen Feier einen herzlichen Glückwunsch mit auf den Weg zu geben. Herr Meffert betonte in seiner Ansprache, dass die Orientierungsstufe für alle als bestanden gelten kann und betonte: "Ihr solltet diese beiden Jahre nutzen, um Euch zu orientieren, ob die Schulform, ob diese Schule die richtige für Euch ist. Ich sage Euch heute: Ihr seid hier alle goldrichtig!" 

Anschließend überreichten die beiden Klassenlehrer die Zeugnisse und gratulierten ihren 52 Eleven sehr herzlich. 

Liebe Lerner des neuen Jahrgangs am Raiffeisen-Campus,

morgen ist es soweit und euer Schnuppertag am Raiffeisen-Campus findet statt. Für euch ist es eine gute Gelegenheit, eure neue Schule endlich richtig kennen zu lernen und erste neue Bekanntschaften und Freundschaften zu knüpfen.

Doch auch wir freuen uns schon sehr, euch endlich kennen zu lernen, seid ihr doch spätestens nach den Sommerferien ein fester Bestandteil unserer Schulfamilie, der unsere Tage nicht nur noch ein wenig bunter werden lässt.

Besonders freuen sich die Lerner der Klassen 5a und 5b auf euch: Mit Begeisterung gestalteten sie eure persönlichen Einladungen. Zudem werden sie euch als Paten, die sich inzwischen gut am RC auskennen, begleiten und so für einen gelungenen Anfang an eurer neuen Schule einen wichtigen Beitrag leisten.

Ich wünsche euch einen schönen Schnuppertag mit vielen tollen Momenten und Erinnerungen und freue mich darauf, euch alle endlich auch persönlich kennen zu lernen,

eure

Renate Maier

Orientierungsstufenleitung

 

 

 

 

 

 

Diese Frage stellen wir den Lernerinnen und Lerner der Jahrgangsstufe 6 am heutigen Freitag. Im Rahmen einer Lernwerkstatt können die Lerner zeigen, welche Kompetenzen sie erworben haben, die ihnen ganz losgelöst von den Inhalten der einzeln Fächer in der Schule, in Ausbildung, Studium und Beruf helfen werden – Zukunft studieren schon ab Klasse 5 eben.

In den letzten zwei Jahren haben unsere Lerner in der Orientierungsstufe neben vielen abwechslungsreichen und hoffentlich auch spannenden Themen in den einzelnen Fächern auch einige Kompetenzen erworben. Sie wissen jetzt zum Beispiel, wie man aus einem Text oder einer Karte Informationen entnimmt oder auch wie man mit jemanden auch in einer Fremdsprache ins Gespräch kommen, erzählen, berichten und vortragen kannst.

Im Rahmen der Lernwerkstatt FIT47 können die Lerner nun zeigen, ob sie FIT47 sind und wichtige Methoden, Fähigkeiten und Kompetenzen für die Klasse 7 mitbringen. Es gibt dabei ganz unterschiedliche Aufgaben, die sie alleine oder in einer Gruppe bearbeiten können und bei denen sie ganz praktisch arbeiten oder auch knobeln müssen – hier ist für jeden etwas dabei.

Wir wünschen viel Spaß und viel Erfolg!