Kleine Architekten

Die Lernerinnen und Lerner der 6. Klassen beschäftigten sich in den letzten Wochen vor den Ferien mit dem Thema Architektur. Zunächst lernten sie verschiedene Architekturstile anhand der Architekturgeschichte kennen und informierten sich anschließend über die Vor- und Nachteile verschiedener Baustoffe sowie die an einem Bauprojekt beteiligten Personengruppen.

Da der Raiffeisen-Campus derzeit selbst mit dem Projekt Schulbau beschäftigt ist, war es nur naheliegend, dass unsere Nachwuchsarchitekten sich ebenfalls dem Thema annehmen. So recherchierten die Lernenden der Klasse 6a die wichtigsten Fakten zum Bauprojekt und erarbeiteten die verschiedensten Vorschläge zum Thema Schulbau mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten und tragen damit gerne zur Entwicklung der neuen Schule bei.

Zusammenfluss heißt mehr als der Begriff vermuten lässt!

Konfluenz stammt aus dem Lateinischen und bedeutet zusammenfließen. Jedoch lernten die Lernerinnen und Lerner der 7. Klassen in den vergangenen Wochen im Ludwig Museum in Koblenz am Deutsche Eck, dass Zusammenfluss weit mehr sein kann, als der Begriff vermuten lässt.

In Anlehnung an die 2011 auf Mallorca gezeigte Ausstellung "Llaüt" zeigt der venezianische Künstler Fabrizio Plessi im Museum eine Installation von zehn mallorquinischen Booten. Diese inszeniert er mit Licht und Musik des britischen Komponisten Michael Nyman. Außerdem präsentiert das Ludwig Museum weitere Video-Installationen des Künstlers, die in Folge der zahlreichen Weltreisen durch Europa, Indien und Japan entstanden sind.

Plessi thematisiert das Thema Zusammenfluss in seinen Arbeiten besonders durch die Darstellung von elementaren Gegensätzen. Denn ein Teil eines Gegensatzes kann nie ohne den anderen sein, was sie somit gleichermaßen von einander entfernt, aber auch eng miteinander verflechtet. Daher war der Besuch der Ausstellung eine Bereicherung und Inspirationsquelle für die laufenden fotografischen Arbeiten der Lernenden der 7. Klassen mit dem Titel „Zusammenfluss“.

Durch die Lage des Ludwig Museums am Zusammenfluss von Rhein und Mosel ergaben sich interessante Sichtachsen und Parallelen in der Wahrnehmung.

So nutzten die Lerner und Lernerinnen die Ausstellung und die Umgebung, um mit diesen zu interagieren oder sich Inspiration für eigene Werke zum Thema Zusammenfluss zu holen. Es entstanden bereits einige interessante Aufnahmen, Sichtweisen und Interpretationen des Begriffs.

Die 7. Klassen werden das Thema im Kunstunterricht weiter bearbeiten und Fotografien dazu anfertigen. Auf eine anschließende Ausstellungen werden wir gespannt sein!

Und darum bin ich Reli-Lehrer geworden…

… sage ich immer am Ende der folgenden, leider wahren Geschichte, wenn ich danach gefragt werde: Weil nämlich ein Religionslehrer der Oberstufe darauf bestand, dass auch die Schlange im Heimbach-Weiser Zoo böse sei. Denn alle Schlangen seien, so erzähle es die Paradiesesgeschichte, von Gott verflucht, weil sie die Frau zur Sünde verführt hätten. Und darum bin ich Religionslehrer geworden. Schlichtweg, weil mir mein Glauben zu wichtig war, um ihn Fundamentalisten zu überlassen, die sich der Mühe entziehen, hinter scheinbar alten Texten zeitlose Wahrheiten zu entdecken und sie der Einfachheit halber wörtlich nehmen.

Aber ich bin auch Lehrer geworden, weil ich immer wieder mit jungen Menschen zu tun habe, die mich begeistern. So zum Beispiel vor wenigen Minuten einige 10jährige, die die Heilungsgeschichte des blinden Bettlers Bartimäus (Mk 10, 46-52) mit geringen didaktischen Hilfen als die Geschichte einer durch Vertrauen ermöglichten Selbstheilung erkennen. Eine Geschichte, in der Jesus seine Rolle als Herausforderer und ernsthafter Gesprächspartner für einen Menschen in akuter Not definiert und nicht als billiger Magier, der mit göttlichen Zaubertricks den Menschen ihre Last abnimmt. Im Gegenteil, er macht sie ihnen erst bewusst und ermöglicht ihnen so, sie abzulegen. 

Nach dem eindrucksvollen Schlusswort eines Zehnjährigen aus unserer fünften Klasse gehe ich beschwingt in mein Büro zurück und weiß, dass das der eigentliche Grund ist, warum ich Religionslehrer geworden bin. Weil auf diese Weise junge Menschen vielleicht später Jesus nicht als fernen Wundertäter aus längst vergangener Zeit begreifen, sondern als hilfreichen Gesprächspartner, auch heute noch. Selbst wenn sie ihn nicht als Sohn Gottes sehen würden, bliebe er dann im Gespräch. Und das ist ja auch schon mal was, denke ich…

Bernhard Meffert, Religionslehrer am Raiffeisen-Campus

Campus schenkt Dernbach ein Hotel

Ortsbürgermeister Quirmbach, die Vertreter des ersten Jahrgangs am Raiffeisen-Campus und dessen Schulleiter Bernhard Meffert strahlten mit der Sonne um die Wette, als jetzt das von den Kindern gebaute Insektenhotel an die neue Schulgemeinde Dernbach übergeben wurde. „Wir wollen mit unseren Mitteln ein Zeichen setzen, dass das, was die Lerner am Raiffeisen-Campus lernen, einen Nutzen für die Umwelt des Raiffeisen-Campus hat. Diese Umwelt ist zum einen die Schöpfung, deren zahlreichen Insekten wir eine Unterkunft gebaut haben. Diese Umwelt sind aber auch die freundlichen Menschen in der Gemeinde Dernbach, die seit Januar unseren Umzug nach Dernbach so positiv aufgenommen und begleitet haben.“

Bürgermeister Andreas Quirmbach erfuhr dann von den Quartanern, wie sie aus den Rohmaterialien das Insektenhotel zusammengebaut und dabei viel über die spezifischen Lebensbedingungen von Insekten gelernt hatten und zeigte sich vom Projekt beeindruckt. „Die Gemeinde Dernbach freut sich auf das Gymnasium, das die vorhandene gute Infrastruktur  im Bezug auf die Bildungs-, Gesundheits- und Senioreneinrichtungen hervorragend ergänzt. Genauso gut ergänzen sich unsere neue Streubobstwiese und das Geschenk des Gymnasiums.“

Zwei Schilder, die ebenfalls vom Raiffeisen-Campus übergeben wurden, werden alle Spaziergänge in der Nähe des Heilborns über den Nutzen und die Geschichte des Insektenhotels informieren. 

Zu Besuch im Geburtsort Raiffeisens

Die Jahrgangsstufe 5 machte sich mit dem beiden Klassenlehrern Frau Bittger und Herr Schenkelberg auf den Weg nach Hamm, um das Deutsche Raiffeisenmuseum zu besuchen. Nach einer medialen Einführung in die Thematik wurden die beiden Klassen aufgeteilt und bekamen einerseits eine Führung durch das Museum  und anderseits wanderte man zur Raiffeisensäule in die Ortsmitte von Hamm. Die Lernerinnen und Lerner machten sich ein Bild vom Leben und Wirken Friedrich Wilhelm Raiffeisens und waren sehr erstaunt, was er alles auf den Weg gebracht hat.

Nicht nur, dass er es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die kleinen Bauern, die oftmals durch wucherische Geldverleiher in Existenznot gerieten, vor dem endgültigen Ruin zu bewahren, er gründete auch etliche Vereine, wie z.B. den Flammersfelder Hülfsverein oder den Heddesdorfer Darlehnskassen-Verein.

Getreu seinem Motto: "Einer für Alle, alle für Einen" gründete er erste Genossenschaften, das aus diesen Genossenschaften eine weltumspannende Idee geworden ist, beweist auch unsere Schulträgergenossenschaft, die Raiffeisen-Campus eG, jeden Tag auf`s Neue.

 

Ökologisch, sozial und kommunikativ

war die Gebrauchtkleidungsbörse für die Schulkleidung, die der Förderverein am Raiffeisen-Campus unter seiner Vorsitzenden Helga Kronimus mit vielen Helfern am vergangenen Samstag veranstaltete. Ökologisch, weil es unsinnige Ressourcenverschwenung ist, gut erhaltene Kleidung einfach wegzuwerfen. Sozial, weil es den kaufenden und verkaufenden Eltern hilft, die Kosten für Schulkleidung überschaubar zu halten. Kommunikativ, weil der Tag letztlich einer der vielen Elternsprechtage am Raiffeisen-Campus war. Neue Eltern und die Eltern der drei bereits am Raiffeisen-Campus lernenden Jahrgänge kamen schnell ins Gespräch und die fröhliche Atmosphäre im Kunstraum war ansteckend. Dank des perfekten Managements waren Beratung, Abwicklung und Bezahlung mindestens auf Einzelhandelsniveau. Dass mit jedem verkauften Kleidungsstück auch noch eine kleine Spende für den Förderverein verbunden war, die dann wieder den Kindern zugute kommt, ist das Sahnehäubchen auf einem erfolgreichen Vormittag, der eines Tages eine ganze Aula füllen dürfte…

Tennis-Cracks am RC

Eine tolle Teamleistung zeigten vier unserer Lerner in der diesjährigen Medenrunde des Tennisverbandes Rheinland in der D-Klasse Jungen U15. Arian und Lucas aus der 7b, Til aus der 7a und und Paul (6b) alle zusammen erstmalig angetreten in einer Mannschaft für den TC Staudt erreichten souverän den 1. Tabellenplatz mit 10:0 Punkten.  Angespornt von diesem Erfolg und mächtig stolz trainieren die Jungs nun fleißig weiter und freuen sich schon heute auf neue Herausforderungen in der kommenden Saison, wenn sie ihr spielerisches Können in der nächsthöheren Klasse unter Beweis stellen dürfen. Wir drücken unseren Tennis-Assen die Daumen und freuen uns, dass sie neben ihrer Schule auch den Sport so erfolgreich ausüben können. 

Mathematik erleben

Mathematik zum Anfassen, Schauen und Spielen, dieser Zugang zur Mathematik wurde den Lernenden der 6. Klassen zum Abschluss der Orientierungsstufe im Mathematikum Gießen ermöglicht.

Am 1. Juli ging es zu Beginn der zweiten Stunde mit dem Bus nach Gießen, wo die Lernerinnen und Lerner nach einer kurzen Einführung anhand eines Beispielexperiments selbstständig die zahlreichen spannenden Stationen im Mathematikum erkunden konnten. Von herausfordernden Puzzlespielen über verwirrende Spiegelkabinette bis hin zu riesigen Seifenblasen wurde die Mathematik auf faszinierende Art und Weise veranschaulicht.

Im Mittelpunkt standen dabei nicht die von den Stationen gelieferten Ergebnisse, sondern die individuellen Erfahrungen der Lerner: So hingen neben jeder Station lediglich kurze Hilfestellungen zur Benutzung der Gerätschaften, während man „Lösungen“ vergeblich suchte. Es gab z.B. Bauklötze, die ohne Anleitung und nur mit Kreativität und Verstand zu einer soliden Brücke zusammengebaut wurden und dann sogar das Gewicht dreier Lerner tragen konnten.

Die Lernerinnen und Lerner bekamen die Mathematik somit nicht serviert, sie erlebten sie und nahmen so einzigartige Erfahrungen mit.

 

Happy Birthday, Miss Hahn!

Rarely do we have the chance to celebrate a birthday of someone so young yet a fully qualified teacher in our team. Another reason to cherish the occasion: Miss Sabine Hahn, born in Montabaur yet since her primary school years at home in the USA, came to spend one year in her native land but will return to Ohio in a couple of weeks to continue her professional career as a teacher. We miss her already and the near 150 learners gave her a warm welcome during the surprise party in the interval last Friday. After a short speech by her principal Mr Meffert Miss Hahn received flowers and gifts both from the staff and the children and – of course – a joyful yet improvable "Happy Birthday". And on this special occasion we honour Miss Hahn with the language that she shares with Mrs Hillesheim and has enriched out staff-room atmosphere tremendously since her arrival last August…

Geographisches Spanisch oder spanische Geographie?

Es ist nicht, dass wir statt Spanischunterricht Erdkunde machen. Vielmehr ist es unmöglich, sich den Spanischunterricht vorzustellen, ohne die Länder zu erkunden, deren Sprache man spricht. Zuerst haben unsere Lernenden Valladolid, eine Stadt in Spanien, kennengelernt. Besonders interessant war aber auch die imaginäre Reise nach Barcelona. So vertieften sie ihr Wissen in spanischen Gewohnheiten und der Kultur. Jetzt, während die Lernenden die grammatikalische Vergangenheitsform in Spanisch lernen, kennen sie auch ein paar Punkte der neuesten Geschichte Argentiniens: Die Figur von Eva de Perón steht im Vordergrund – denn die Spanische Sprache öffnet unseren Lernenden auch in Lateinamerika viele Türen.