And the winner is…

Unser "tierisches Bibelquiz" hat erfreulicherweise einige richtige Einsendungen produziert. Wir prämieren hier die Familien von Nicla und Maximilian K., die wir aus den richtigen Einsendungen ausgelost haben. Die Antwort war natürlich die Schlange in der Paradiesesgeschichte (das war machbar). Man findet sie in Gen 3,14 und das zweite Bild, durchaus schwerer, bezog sich auf Ijob 8,13ff. Dort wird die Spinne und ihr Netz als Sinnbild der Vergänglichkeit gesehen. Allen Einsendern unseren herzlichen Glückwunsch und allen Zeichnerinnen und Zeichnern nochmals herzlichen Dank für ihre Mithilfe.

 

Tag der offenen Tür übertraf alle Erwartungen

Natürlich hatte die Vielzahl an Voranmeldungen für das kommende und auch bereits für das übernächste Schuljahr das Team auf viele Besucher vorbereitet, aber dass die fleißigen Helfer am 29. Oktober über 300 Besucher zählten, war dann doch mehr als erwartet und so mussten die Info-Flyer bereits nach der ersten Stunde eilig nachgedruckt werden.

Dank der wie immer hochengagierten Elternschaft war die Kaffee&Kuchen-Versorgung im Elternkaffee auch dem hohen Ansturm gewachsen. Dort war Gelegenheit nicht nur zur Stärkung, sondern zur Information aus erster Hand, sozusagen von Eltern zu Eltern. Neben diesem kulinarischen Zentrum gab es eine Reihe von unterrichtlichen Projekten, die die Familien besuchen konnten, so einen Boomwacker-Workshop mit unserer Musiklehrerin Frau Ingenhoven, ein Kunstprojekt mit Frau Kisters, bei der eindrucksvoll detaillierte Abgüsse von Händen in Fingeralphabet einen neuen Raiffeisen-Campus-Schriftzug ergeben werden; ein tierisches Projekt mit afrikanischen Grasstreifenmäusen und Kaninchen mit unserem Naturwissenschaftler und ev. Theologen Hr. Dr. Feld (in Personalunion Vorstand der Träger-Genossenschaft) und last but not least einen spannenden Sinnes-Parcours mit der Jahrgangsleiterin und NaWi-Lehrerin Frau Hartung.

In der Verwaltung stand Frau Piwowarsky den Eltern mit Informationen zum Anmeldeverfahren und zu Busverbindungen zur Verfügung. Der stellv. Schulleiter Herr Wagner nahm die Gäste mit auf einen Rundgang durch die exzellent ausgestatteten Räume der gastgebenden Realschule Plus und durch unsere technisch und in Bezug auf das Mobiliar zukunftsweisenden flexiblen Klassenräume mit Smartboard (interaktive elektronische Tafel) und Dokumentenkamera (ermöglicht die Visualisierung von Dokumenten, handschriftlichen Lernerarbeiten und kleinen Vorgängen auf dem Smartboard).

Schulleiter Bernhard Meffert informierte nonstop die zahlreichen Gäste in der Aula über die besondere Struktur und pädagogische Ausrichtung. Als das Team am späten Nachmittag im Lehrerzimmer den Tag Revue passieren ließ, war das dankbare Erstaunen über so viel Interesse an unserer Schule dominant. Allen Gästen, unserer Elternschaft, den Lernerinnen und Lernern, dem gesamten Team ein herzliches Dankeschön für einen rundum gelungenen Tag der offenen Tür 2011.

Grasstreifenmäuse heißen willkommen

Nicht nur das Team heißt die Gäste beim Tag der offenen Tür herzlich willkommen. Herr Dr. Feld hat afrikanische Grasstreifenmäuse vorübergehend in den Raiffeisen-Campus übersiedelt, um mit diesen lebenden kleinen Gästen eine Lernumgebung für die Unterrichtsstunde zu schaffen. Dazu gibt es bereits unter den Lernerinnen und Lernern kleine Experten, die auch den Grundschülern unter den Gästen Anleitung zum Lernen mit den kleinen Nagern geben. Dass die Kinder die kleinen afrikanischen Gäste auch einmal anfassen dürfen, ist selbstverständlich…

"Wenn jeder ein Sieger ist", ist jeder Verlierer…

Gerne machen wir an dieser Stelle auf ein Wirtschafts(!)-Magazin aufmerksam, das sich auf sprachlich und inhaltlich gute Weise in der letzten Ausgabe auf die "Suche nach dem Sinn" gemacht hat, nämlich "brand eins". Im Rahmen dieser Suche trägt der Autor Dirk Böttcher mit seinem Artikel "Wenn jeder ein Sieger ist" Wesentliches bei. Wir am Raiffeisen-Campus waren so angetan von diesem Artikel, dass wir ihn Ihnen zur Lektüre empfehlen möchten. Sie finden ihn, wenn Sie hier klicken. Eine gute Lektüre wünscht Ihnen der Raiffeisen-Campus.

Ein herzliches Wiedersehen

mit ihren ehemaligen Schülerinnen und Schülern erlebten die Grundschulkolleginnen und – kollegen bei unserer ersten Grundschullehrerkonferenz am 20. Oktober. Der Raiffeisen-Campus hatte dazu alle ehemaligen Klassenlehrer eingeladen und viele waren der Einladung gefolgt. Nach einer Boom-Whacker-Aufführung besichtigten die Klassenleiter der Primarstufe die Räume des Campus und zeigten sich angetan von der hervorragenden Ausstattung. Im Anschluss trafen sich aktuelle Jahrgangsleitung und Schulleitung mit den Kollegen im Lehrerzimmer, um bei Kaffee und Kuchen sowohl Fragen zum Campus als auch zum Übergang zwischen den beiden Schulformen zu besprechen. Dass die Konferenz dabei das ursprünglich angedachte zeitliche Maß überstieg, werteten alle Beteiligten als ein Zeichen für die gute Atmosphäre, die der Schulleitung auch Gelegenheit gab, aufklärend manchen Vorurteilen zum Raiffeisen-Campus entgegenzutreten. Als Abschiedsgeschenk erhielten die Kolleginnen und Kollegen eine Flasche Apfelfsaft aus unserer Big Apple Day – Aktion. 

Tierisches Quiz aus der Bibel

Nicht nur im zoologischen Teil des naturwissenschaftlichen Unterrichts bei Herrn Dr. Feld, auch in katholischer Religionslehre bei Herrn Meffert geht es manchmal tierisch zu. Um das schnelle Auffinden von Bibelstellen zu trainieren, absolvierten die Lernerinnen und Lerner ein biblisch-tierisches Kreuzworträtsel und ergänzten diese Übung mit der Illustration einer Bibelstelle ihrer Wahl.

Jetzt machen wir aus dem Quiz der Lerner ein Quiz der Leser: Welche beiden Bibelstellen illustrierten die Lerner in ihren Bildern? Die Antwort in korrekter Zitierweise bitte an schulverwaltung@raiffeisen-campus.de . Teilnahmeberechtigt sind die Familien der Lernerinnen und Lerner, die nicht unter den Zeichnern sind. Unter den korrekten Einsendern verlosen wir kleine Preise. Viel Erfolg!

Wie kommt der Apfelsaft in die Flasche?

oder: Big Apple Day  – Rückblick Nr. 2… Am Dienstag, den 18. Oktober, verlieh die Klassenlehrerin Frau Hartung auch im Namen der Jurymitglieder Frau Kisters und Herr Weigand je eine Gold- Silber- und Bronze-Apfelmedaille für die drei besten Apfelaufsätze der LernerInnen und Lerner vom Raiffeisen-Campus zum Thema „Wie der Apfel in die Flasche kommt“. Die glücklichen Gewinnerinnen sind auf dem Foto zu sehen.

Der beste Apfelaufsatz wird nachstehend veröffentlicht.

 

 

Wie kommt der Apfelsaft in die Flasche?

Vom Apfel zum Apfelsaft, von Emma H.

Als erstes wird unser Rohstoff, der Apfel, geerntet. Dann werden die gesammelten Äpfel in eine Mosterei gebracht (z..B. Firma Schwaab in Koblenz). Dort müssen die Äpfel gründlich gewaschen werden. Über eine Förderschnecke werden schlechte Äpfel aussortiert und die guten Äpfel zu einer Zerkleinerungsmaschine transportiert.

Anschließend werden die zerkleinerten Äpfel in einer Walze gepresst (entsaftet). Danach wird der gewonnene Apfelsaft auf 80° C erhitzt, um Schimmelpilze abzutöten.

Um den Saft haltbar zu machen, muss er heiß in gereinigte Glasflaschen abgefüllt und verschlossen werden. Nun werden die Flaschen etikettiert.

Zum Schluss werden die Flaschen in Kisten verpackt und in Geschäfte geliefert – zum Verkauf.

Es werden Pfandflaschen verwendet, die immer wieder gereinigt und wieder verwendet werden können.

Das ist gut für die Umwelt.

Und fertig ist der gesunde Apfelsaft.

Guten Appetit

Geometrie mit Hammer und Nägeln

In dieser Woche nähern sich die Lernerinnen und Lerner des Raiffeisen-Campus geometrischen Themen mit Altbewährtem, dem Geobrett. Und so fanden die ersten Mathematikstunden nach den Ferien im Werkraum statt. Aufgabe war ein Brettchen mit einem Schleifschwamm von scharfen Kanten zu befreien und es regelmäßig (mit Hilfe einer Schablone) mit 25 Nägeln zu versehen. Das Ergebnis rief Stolz auf das mit eigenen Händen geschaffene Werk hervor. Deshalb machte die anschließende Aufgabe zu Dreiecken und deren Merkmalen gleich doppelt so viel Spass.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Schreinerei Rainer Schmidt in Wirges, die uns die Holzbrettchen nicht nur zugeschnitten sondern auch noch geschenkt hat.

Geheimnisvolle Ornamente…

Kurz vor den Herbstferien bearbeiteten unsere Lernerinnen und Lerner im Mathematikunterricht die Lernumgebung Ornamente. Neben vielen versteckten Bildern und Zeichen in Ornamenten spielen dabei das Erfassen und Wiedergeben von Strukturen, das Erkennen und Anwenden von Regelmäßigkeiten sowie der Spass an Formen und Mustern eine Rolle. Zusätzlich gibt das Thema Gelegenheit die ersten Vokabeln einer mathematischen Geheimschrift zu erfahren und anzuwenden. Dass Mathematik am Raiffeisen-Campus mit Herrn Wagner Spaß macht, gilt aber nicht nur, wenn es mal wieder geheimnisvoll wird …

Mein Freund ist aus Schaumstoff…

Zwei Monate am Raiffeisen-Campus sind bis jetzt vergangen, und neben der kognitiven Bildung erfahren die Lernerinnen und Lerner, dass soziale Kompetenzen eine wichtige Rolle am Campus spielen. Dank des Einsatzes von Herrn Huhndorf, der dem Raiffeisen-Campus ein Fußballtor zur Verfügung gestellt hatte, wurde den LernerInnen ein neues, pausenfüllendes Vergnügen ermöglicht.

Durch diese und weitere tolle Spenden wie Softbälle, die nebenbei noch die Verletzungsgefahr der LernerInnen minimieren, kann man seit geraumer Zeit in den Pausen erkennen, dass sich das Sozialverhalten der Kinder fast täglich steigert. Man klatscht sich ab, jeder Treffer wird frenetisch gefeiert und vergebene Chancen werden schnell abgetan. Was dabei schön anzusehen ist, ist die Tatsache, dass es keine Berührungsängste zwischen der Schülerschaft der Realschule plus und den LernerInnen des Raiffeisen-Campus gibt.

Wie auf dem Bild zu erkennen ist, ist der Ehrgeiz zu gewinnen zwar hoch, doch trotz des spielerisch hohen Einsatzes entsteht ein „Wir-Gefühl“, das auch durch die unterschiedliche Kleidung der beiden Gruppen auf dem Schulgelände  nicht beeinflusst wird.

An diesem tollen Beispiel wird deutlich, dass der Sport an Schulen nicht nur zum „Austoben“ gedacht ist. An erster Stelle kann man durch sportliche Aktivitäten, gerade in den Pausen, die Integration untereinander und auch über die Grenzen hinaus fördern.